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    Wie Pharmaunternehmen vom digitalen Etikettenmanagement profitieren
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    Abfüllen, Verpacken & Kennzeichnen

    Wie Pharmaunternehmen vom digitalen Etikettenmanagement profitieren

    Digitale und zentralisierte Etikettierungstechnologien bieten zahlreiche Vorteile: von verbesserter Compliance und größerer Konsistenz bis hin zu effizienteren Prozessen und mehr Agilität.
    Veröffentlicht
    20. Oktober 2020
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Abfüllen, Verpacken & Kennzeichnen

    Viele Pharmaunternehmen haben bei der Digitalisierung die Etikettierung vernachlässigt. Dabei bieten ihnen digitale und zentralisierte Etikettierungstechnologien zahlreiche Vorteile: von verbesserter Compliance und größerer Konsistenz bis hin zu effizienteren Prozessen und mehr Agilität.

    Die pharmazeutische Industrie ist stark reguliert und muss strengen gesetzlichen Vorgaben gerecht werden. Zudem unterliegt sie einem hohen Kostendruck, da die Markteinführung neuer Medikamente mit großen Investitionen verbunden ist. Pharmaunternehmen, denen es gelingt, die Einhaltung der Vorschriften mit einem effizienten Herstellungsprozess und der Aufrechterhaltung der Qualität am besten miteinander in Einklang zu bringen, verschaffen sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Aus diesem Grund digitalisiert die Pharmaindustrie weltweit ihre Lieferketten.

    Ein Aspekt, der dabei oft übersehen wird, sind die Etikettierungsverfahren. Sie spielen für die Einhaltung von gesetzlichen Regelungen und Sicherheitsstandards aber eine entscheidende Rolle. Das Etikett dient nicht nur als eindeutiger Identifikator zum Nachweis der Authentizität gegenüber medizinischem Fachpersonal und Patienten. Es stellt auch sicher, dass die Wirkstoffe und Konzentrationen klar verständlich angegeben werden. Einen Spielraum für Fehler gibt es hier nicht. Ungenaue Angaben könnten schwerwiegende Konsequenzen haben.

    Fragmentierte Systemlandschaften

    Historisch gewachsen findet sich in Pharmaunternehmen häufig eine fragmentierte Systemlandschaft. Die einzelnen Betriebe und lokalen Organisationen haben im Laufe der Zeit unabhängig voneinander Etikettendrucker erworben, was zu nicht zueinanderpassenden Software- und Drucklösungen innerhalb ein und desselben Unternehmens geführt hat. Zudem müssen bei der Etikettierung zahlreiche markt- und länderspezifische Anforderungen erfüllt werden. Das Ergebnis ist häufig eine Etikettendatenbank mit Tausenden von Etikettenvarianten.

    Die Erstellung mehrerer Etikettenvorlagen über unterschiedliche Systeme in verschiedenen Regionen hinweg ist ein kostspieliger, aufwendiger und fehleranfälliger Prozess. Zudem erschwert eine fragmentierte Etikettierungsumgebung auch die rechtzeitige und effiziente Umsetzung von Änderungen. Das kann zahlreiche Probleme verursachen, zumal einige Märkte die Dokumentation jeder Änderung einschließlich neuer und aktualisierter Etikettenvorlagen erfordern.

    Etikettierungsprozess digitalisieren

    Ein modernes Etikettenmanagementsystem kann diese Probleme lösen, indem es den gesamten Prozess digitalisiert – vom Etikettendesign über den Druck bis hin zur Verwaltung. Zu den zentralen Eigenschaften einer geeigneten Lösung zählen:

    Pharma

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    • zentralisierter digitaler Etikettenkatalog, der das Lebenszyklusmanagement der Etiketten steuert
    • rollenbasierter Zugriff, konfigurierbare Genehmigungsworkflows, Dokumentenversionierung und elektronische Unterschriften
    • Variantentechnologie, die es Pharmaunternehmen erlaubt, die Anzahl der zu pflegenden Etikettenvorlagen zu reduzieren
    • Integrationsmöglichkeiten in MES- und ERP-Systeme
    • universelle Vorlagen, die mit allen Etiketten- und Direktmarkierungsdruckern verwendet werden können
    • browserbasiertes Interface

    Skalierbare und flexible Plattform

    Mit dem Label Management System (LMS) von Nicelabel standardisieren Unternehmen den gesamten Etikettierprozess auf einer einzigen Plattform. Die Lösung umfasst einen Etikettendesigner, mit dem das Design einfach und schnell ganz ohne weitere IT umgesetzt werden kann. Mithilfe des Dokumentenmanagementsystems erfolgt eine rollenbasierte Zugriffskontrolle. Der Anwender erstellt, prüft, genehmigt und steuert die Etikettierung aus einem zentralen Dokumentenspeicher. Mit dem Web-Printing-System kann manuelles Drucken mit einem Klick zentral bereitgestellt und verwaltet werden. Das integrierte Drucksystem macht die Integration in SAP oder andere (auch mobile) Systeme möglich. Ebenso ist ein Änderungs- und Transportsystem enthalten. Auf diese Weise wird die Druckeffizienz gesteigert und die Exaktheit der Etiketten gewährleistet. Es lässt sich von fünf auf Tausende Benutzer skalieren und kann auf unterschiedliche Standorte, Lieferanten oder Vertragshersteller ausgedehnt werden. Mit LMS reduzieren sich die Kosten, die Markteinführungszeit verringert sich und der Gewinn erhöht sich.

    Nicelabel Germany GmbH, Obertshausen

    Autor: Nigel Street

    Sales Director EMEA,

    Nicelabel

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