Auf der Achema 2024 feierte Bausch+Ströbel den zehnten Geburtstag der Variosys-Technologie. Dr. Friedrich Haefele, Vice President Biopharma Fill & Finish Boehringer Ingelheim, und Bernd Wieland, Director Regional Sales & Business Development bei Bausch+Ströbel, erinnern sich, wie diese Erfolgsgeschichte begann, die die pharmazeutische Produktion nachhaltig verändert hat und so nicht abzusehen war.
Vor zehn Jahren kam variable Abfüllsystem Variosys auf den Markt. Die Anforderung damals: ein sehr flexibles System, das es erlaubt, unterschiedliche Darreichungsformen wie Fertigspritzen, Karpulen und Vials mit unterschiedlichen Abfüllvolumina in einem Isolator zu produzieren, ohne wie bis dahin üblich, für jedes Applikationssystem eine eigene Abfüll- und Verschließanlage fest mit eigenen Isolatoren installieren zu müssen. Umgesetzt wurde diese nicht einfache Aufgabe vom Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel und dem Isolatorenhersteller Skan – auch auf Anregung und mit maßgeblicher Unterstützung von Dr. Friedrich Haefele, Vice President Biopharma Fill & Finish Boehringer Ingelheim.
Über 100 Anlagen verkauft
Dass man damals mit dieser Entwicklung richtig lag, zeigen die vergangenen zehn Jahre. Über 100 Anlagen wurden bislang weltweit verkauft – und die Nachfrage ist ungebrochen, wie Bernd Wieland, Director Regional Sales & Business Development bei Bausch+Ströbel, betont. Nicht zuletzt auch deshalb, weil das System kontinuierlich weiterentwickelt wurde und wird. Wie
Dr. Friedrich Haefele hat Bernd Wieland die Entwicklung von Anfang an mit vorangetrieben. Beide erinnern sich gut, dass am Anfang diese Erfolgsgeschichte noch nicht abzusehen war. „Für mich begann alles bereits im Jahr 2009,“ erinnert sich Dr. Haefele. „Ich war damals Abteilungsleiter bei Boehringer Ingelheim im Bereich der Bio-Pharmazie. Ich hatte eine kleine Abfüllanlage für Liquid- und Lyo-Vials zur Verfügung, sah aber die Notwendigkeit, die Lyophilisatoranlage auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Wir hatten damals eine ganz moderne Anlage zur Abfüllung von Fertigspritzen – doch diese einfach für die Verarbeitung von Vials heranzuziehen, war nicht möglich. Schon damals hatte ich den Wunsch, hier deutlich mehr Flexibilität in die Produktion zu bringen.“
Eine Idee, die Haefele schnell mit Bausch+Ströbel diskutierte, ein Unternehmen, zu dem bereits eine langjährige Verbindung bestand. „Ich habe Bausch+Ströbel immer als Unternehmen kennengelernt, das Wert auf Innovationen legt und immer ein offenes Ohr für Ideen und Wünsche von Kunden hatte“, betont Haefele. „Diese Beziehung war für uns von unschätzbarem Wert bei der Entwicklung und Umsetzung des Variosys-Konzepts.“ Als weiterer Entwicklungspartner kam der Isolatorenhersteller Skan hinzu.




