Neuer Name, neue Marke, neue Produkte, neues Design – für Uwe Harbauer, Geschäftsführer Pharma bei Syntegon Technology, der ehemaligen Bosch Packaging Technology GmbH, sollte die Interpack 2020 eine neue Ära einleiten. In Zeiten von Covid-19 verändert sich viel. Syntegon Technology verlagert beispielsweise seinen Messestand ins Internet. Was Besucher dort erwartet, erläutert er im Interview.
Herr Harbauer, statt in Düsseldorf präsentieren Sie Ihr Unternehmen jetzt mit einem virtuellen Messestand. Was erwartet Ihre Kunden dort?
Harbauer: Nachdem wir Syntegon Technology Mitte Januar im Markt eingeführt haben und bereits auf kleineren Messen vertreten waren, sollte die Interpack den nächsten wichtigen Meilenstein darstellen. Stattdessen werden wir unsere neue Marke und das Portfolio zur gleichen Zeit, also vom 7. bis 13. Mai 2020, virtuell präsentieren. Neben den für die Interpack geplanten Produktentwicklungen stellen wir auch erste Maschinen im neuen Maschinendesign vor. Wir wollen zeigen, dass Kunden weiterhin mit Syntegon Technology als führendem Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik rechnen und wir uns sogar dank der neuen Eigenständigkeit und dem klaren Fokus noch flexibler an Kundenwünsche und Marktbedürfnisse anpassen können.
Was bedeutet das konkret für Ihre Kunden?
Harbauer: Zum einen transportiert die neue Unternehmensmarke unsere wichtigsten Botschaften: Syntegon steht für Synergie, Technologie und Zukunftsorientierung. Die neue Unternehmensfarbe Grün betont die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Gesundheit. Das Quadrat im neu gestalteten Logo symbolisiert den Produktschutz durch Verpackungstechnik. Einige Maschinen und Anlagen werden im Mai zumindest virtuell bereits im neuen Design vorgestellt.
Zum anderen haben wir neben dem Fokus auf intelligente und nachhaltige Technologien den Service als wichtiges Entwicklungsfeld identifiziert. Neben der Zusammenarbeit mit global agierenden Konzernen und regionalen Marktführern werden wir zukünftig verstärkt attraktive Angebote für mittelständische Unternehmen und Start-ups machen. Entsprechend arbeiten wir beispielsweise daran, die Antwortzeiten bei Kundenanfragen zu reduzieren und die Verfügbarkeit von Servicetechnikern weiter zu erhöhen. Darüber hinaus zeigen wir den Besuchern unseres virtuellen
Messestandes neue digitale Serviceangebote.
Was können wir uns unter digitalen Serviceangeboten vorstellen?
Harbauer: Unsere digitalen Serviceangebote sorgen dafür, dass
anspruchsvolle Technologien einfach und leicht zu bedienen sind. Nach wie vor greifen wir auf fundierte Erfahrung bei der Entwicklung und Einbindung von Softwarelösungen zurück und setzen vernetzte sowie mit Künstlicher Intelligenz unterstützte Elemente ein. Anhand der gesammelten und ausgewerteten Daten lassen sich
Maschinenstillstände vermeiden, die Produktqualität absichern und die Gesamtanlageneffektivität (OEE) optimieren.




