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    Optima pharma blickt auf eine erfolgreiche Achema zurück
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    Abfüllen, Verpacken & Kennzeichnen

    Optima pharma blickt auf eine erfolgreiche Achema zurück

    Optima pharma hat mit seinen Themen auf der Achema den Nerv der Besucherinnen und Besucher getroffen. Welche Themen das waren, lesen Sie hier.
    Veröffentlicht
    06. September 2022
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Abfüllen, Verpacken & Kennzeichnen

    Die Expert Zone bei Optima Pharma erwies sich auf der Achema 2022 als Besuchermagnet. Die in dem exklusiven Besucherbereich vorgestellten Technologien und Innovationen spiegelten sehr gut die vielfältigen Anforderungen im Fill & Finish, in der Isolator-Technologie und in der Gefriertrocknung wider, bestätigten zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Von einer Maschinenpremiere, über das CSPE-Verfahren (Comprehensive Scientific Process Engineering) bis hin zur Digitalisierung reichte das gebotene Spektrum. Neue Anlagenkonzepte, klimaschonende Kältetechnik für die Gefriertrocknung und besonders effiziente Dekontaminationssysteme wurden ebenfalls stark nachgefragt.

    Trotz Urlaubszeit verzeichnete der Geschäftsbereich Pharma der Optima Gruppe regen Besucherandrang auf der wichtigen Pharma-Fachmesse, die vom 22. bis 26. August in Frankfurt am Main erstmals wieder in Präsenz stattfand. Gerhard Breu, Chairman der Optima Pharma Division, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe: „Zusammen mit unseren Partnern haben wir uns den Herausforderungen der Pandemie gestellt, die einen Innovationsschub ausgelöst hat. Eine riesige Menge neuer Produkte geht in die klinische Phase. Das hat dazu geführt, dass wir heute viel mehr als ein Maschinenbauer sind, nämlich ein strategischer Partner und Lösungsanbieter mit ganzheitlichem Ansatz – angefangen bei der Konstruktion kompletter Linien, über die Unterstützung in der Qualifizierungsphase bis hin zum Produktionsstart. Das direkte Feedback der Achema-Besucher unterstützt uns dabei, ihre individuellen Anforderungen zu verstehen.“ Neue Effizienzpotenziale, welche die Digitalisierung erschließt, waren im Fokus vieler Messebesucher, berichtet Breu. Die Ansatzpunkte sind vielfältig: Von der systematischen, automatisierten Auswertung von Leistungs- und Sensordaten von Anlagen bis hin zu Augmented Reality im Service reichen die Leistungen. Auch das Optima Engineering nutzt intensiv digitale Technologien wie beispielsweise die umfassende Simulation kompletter Anlagen.

    Integration der Pharmalinien wird mit CSPE 2.0 weiter erhöht

    Diese Simulationen sind zugleich Teil des CSPE 2.0, das auf der Achema präsentiert wurde. „Das Comprehensive Scientific Process Engineering (CSPE) ist ein von Optima Pharma entwickeltes technisch-wissenschaftliches Verfahren, das die Abläufe von der Anlagenkonzeption bis zum Produktionsstart massiv beschleunigt“, sagt Matthias Poslovski, Vice President Sales bei Optima Pharma. Ein wesentlicher Teil davon sind umfassende Simulationen sowie integrierte Werksabnahmen von Gesamtanlagen. Gerade bei umfassenden Turnkey-Projekten erschließt das CSPE-Verfahren bedeutende Vorteile. Im Rahmen von CSPE 2.0 erhöht Optima Pharma den Integrationsgrad der Anlagen weiter, was auf großes Interesse der Fachbesucher stieß. Beispielsweise werden im neuen CSPE-Center II Füll- und Verschließanlagen mit Isolatoren – und erstmals auch mit Gefriertrocknungsanlagen – komplett aufgebaut. Bei integrierten Werksabnahmen (integrated Factory Acceptance Tests, iFATs) wird die Anlage als eine optimal abgestimmte Einheit mit allen Funktionen geprüft – allesamt Maßnahmen, welche die Zeit bis zum Produktionsstart massiv verkürzen, erläutert Poslovski.

    Präzision trotz Höchstgeschwindigkeit

    Die Vorstellung der neuen Highspeed-Version der Optima-MultiUse-Anlage war ein weiteres Highlight. Mit der bis zu zehnstelligen Ausführung werden bis zu 24 000 Objekte/h verarbeitet. Eine Besonderheit ist dabei, dass sämtliche Produktsparfunktionen sowie die extrem hohe Füllgenauigkeit bis in die hohe Leistung beibehalten werden. Flexibilität ist zudem Teil des Konzepts: Unterschiedliche Behältnistypen und -größen werden nahezu ohne Formatwechselteile realisiert; auch unterschiedliche Produktpfade – einschließlich Gefriertrocknung – sind einfach umsetzbar.

    Zukunftssichere, alternative Kältetechnologien

    In der Expert Zone wurden zukunftssichere Alternativen in der Kältetechnik vorgestellt, die ohne klimaschädliche Kältemittel auskommen. Von Kältekaskaden, über Flüssigstickstoffkühlung, bis hin zur Luftkältetechnik reichen hier die wichtigsten Varianten, die Optima Pharma anwendet. Auf reges Interesse stieß hier die Testmöglichkeit mit einem Luftkälte-System an einer Produktionsanlage, die Optima Pharma Anfang 2023 anbieten wird.

    Auch das preisgekrönte Decopulse Bio-Dekontaminationssystem von Metall+Plastic fand große Beachtung, da schnelle Zykluszeiten sowie die äußerst homogene H2O2-Verteilung in Isolatoren weiterhin entscheidende Produktionsvorteile sind. Die Potenziale eines neuen, ergänzenden Verfahrens der Zyklusentwicklung mittels Enzymindikatoren wurden zudem vorgestellt.

    Anlagenkonzepte für Zell- und Gentherapien

    Neue Anlagenkonzepte für Zell- und Gentherapien waren ein weiteres Highlight in der Expert Zone. Optima hat hierfür ein ganzheitliches Konzept für die Produktion und Abfüllung dieser besonders hochwertigen Arzneimittel entwickelt. Die Messebesucher konnten sich von der automatisierten, modular aufgebauten und hochflexiblen Maschinenplattform sowie der digitalen Integration innovativer Technologien überzeugen. Spezifische Maschinenlösungen beispielsweise für hochaktive Wirkstoffe und energiesparende Maschinentechnologien waren weitere Anlaufstellen für die Fachbesucher in der Expert Zone bei Optima Pharma.

    Pharma

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