Am 5. Mai 2022 feierte die Optima, was auf Latein „die Beste“ heißt, ihren 100. Geburtstag mit einem Festakt. Mit dabei war Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Er stellte in seiner Festrede die Bedeutung von Baden-Württembergs Hidden Champions mit dem Satz „starke Unternehmen sind unser Pfund“ heraus und verglich die Optima mit einem Leuchtturm.
Den Rahmen für den Festakt bildete das brandneue CSPE-Center II, eine hochmoderne Halle für die Montage, Inbetriebnahme und Qualifizierung von pharmazeutischen Abfüllanlagen. Rund 22 Mio. Euro hat sich die Optima dieses Schmuckstück kosten lassen, das eine Symbiose aus moderner Werkhalle, offenen Bürolandschaften und – wie geschäftsführender Gesellschafter der Optima Gruppe Hans Bühler schmunzelnd hinzufügte – „einem sehr teuren, mit hochmoderner Technik vollgestopften Keller“ bildet.
Zum Festakt waren rund 100 Personen aus Wirtschaft und Politik geladen. Prominentester Gast war Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation konnte die Belegschaft leider nicht am Festakt teilnehmen. Mit aufwendiger Kameratechnik wurde die Veranstaltung aber weltweit in die Optima-Werke gestreamt.
MP lobt Unternehmen
Optima sei ein Unternehmen, das nicht viel Aufhebens um sich mache, sagte Kretschmann und lobte das Unternehmen als einen der Hidden Champions Baden-Württembergs: „Wer interessiert sich schon für den Teebeutel, wenn er Tee trinkt“, sagte der MP. So ähnlich sei es bei den Produkten der Optima. Maschinenbauer wie die Optima agieren im Hintergrund. Sie haben keine eigenen, für den Konsumenten ersichtlichen Marken und Produkte. Ihre Kreativität und Flexibilität mache diese Unternehmen allerdings zu Leuchttürmen. Bei einem Rundgang durch das Unternehmen konnte sich der Ministerpräsident davon überzeugen, dass „Industrie 4.0 zum Produktionsalltag gehört“ und „die Menschen mit Begeisterung und Herzblut bei der Sache sind“. In seiner typischen Art brachte er es auf den Punkt: „Es freut einen einfach.“
In seiner Rede machte der Ministerpräsident aber auch klar, was er von den Unternehmen im Bundesland erwartet: weitere Fortschritte bei der Nachhaltigkeit. Zwar stößt Baden-Württemberg nur 0,2 % der weltweiten Treibhausgasemissionen aus, doch haben das Land und die Unternehmen die Mittel, damit Baden-Württemberg als gutes Beispiel und eine Blaupause für andere Länder und Staaten dienen kann. Dazu will das Land weiter den Ausbau von Wind- und Solaranlagen forcieren, den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft vorantreiben und in Digitalisierung und Dekarbonisierung investieren. Als einen der stärksten Partner auf dem Weg zur Klimaneutralität sieht er neben den Großkonzernen vor allem mittelständische Unternehmen wie die Optima.




