Mit der FEC20 hat Fette Compacting eine Kapselfüllmaschine auf den Markt gebracht, die bei halber Leistung die Technik des Output-Weltmeisters FEC40 aufgreift. Mit den aktuellen Weiterentwicklungen wie einzeln steuerbare Prozessschritte, 19″-Touchscreen, moderne Füllmengensensorik und Kapselkontrollsystem FEQ20 erhebt die FEC20 den Anspruch, die modernste Maschine der Leistungsklasse bis 200 000 Kapseln pro Stunde zu sein.
Es gibt gute Gründe, statt der herkömmlichen Tablette Hartgelatinekapseln als Darreichungsform von Medikamenten zu wählen. Die Kapseln lassen sich sehr flexibel dosieren, effizient herstellen und sind dank der möglichen Farbkombinationen und Aufdrucke für den Patienten leicht auseinanderzuhalten. Studien zeigen, dass medizinische Präparate in Kapselform die Komplexität der Medikamenteneinnahme verringern und so das Therapiemanagement erleichtern.
Im Jahr 2016 brachten die Tablettierspezialisten von Fette Compacting mit der FEC40 ihre erste Kapselfüllmaschine auf den Markt. Dank zahlreicher technologischer Innovationen, die sich unter anderem am Doppelrundläuferprinzip der Tablettenpresse orientierten, erzielt die FEC40 eine Ausbringungsmenge von 400 000 Kapseln pro Stunde. Im Juni 2018 stellte Fette Compacting auf der Achema in Frankfurt am Main mit der FEC20 die zweite Kapselfüllmaschine vor. Für die kleinere FEC20 haben die Ingenieure das technische Konzept der FEC40 aufgegriffen und weiterentwickelt, um es auch für mittlere Output-Mengen von bis zu 200 000 Kapseln pro Stunde verfügbar zu machen.
Maximal kompatibel
Alle Technologien, die für die größere FEC40 entwickelt wurden, stellt das Unternehmen damit in Form eines Einfachrundläufers zur Verfügung. Dabei legten die Entwickler vor allem Wert darauf, dass beide Kapselfüllmaschinen maximal kompatibel sind: In der FEC40 und in der FEC20 kommen viele gleiche Formatteile zum Einsatz, die sich problemlos von der einen Maschine in die andere übertragen lassen.
Die FEC20 lässt sich sowohl für Pulver als auch für Pellets verwenden. Je nach Art der Produktion können die Hersteller dafür zwischen Stopfstempel- und Pelletstationen wählen. Ein einfaches Wechselsystem sorgt dafür, dass sich die Stationen mühelos tauschen lassen. Das ermöglicht den Pharmaproduzenten, sowohl schnell zwischen Produkten als auch zwischen unterschiedlichen Dosierverfahren zu wechseln.
Der Füllprozess entspricht dabei den etablierten, individuellen Produktionsstandards der Hersteller. Sie können all ihre bewährten Prozessparameter der Kapselfüllung auf die FEC20 übertragen und nach Bedarf weiter optimieren. Den störungsfreien Betrieb der Maschine gewährleisten die integrierten Systeme zur Kontrolle der Kapselzuführung (Capsule Flow Control), der Kapseltrennung (Capsule Separation Control) und der Kapselschließung (Capsule Closing Control).




