Pharmazeutische Hersteller stehen vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen nicht nur lebenswichtige Medikamente schneller und effizienter produzieren, sondern gleichzeitig Energie und Medienverbräuche sowie Kosten senken. Das Beispiel Reinstdampferzeugung zeigt, dass manchmal bereits kleine Veränderungen ausreichen, um signifikante Einsparungen zu erzielen. Wie das genau geht, erläutern die Service-Experten von Pharmatec in einem proaktiven Beratungsansatz.
Die pharmazeutische Industrie ist ein Sektor der Superlative: Neue Medikamente erhöhen die Lebenserwartung von Patientinnen und Patienten, Preise für wegweisende Therapien brechen regelmäßig Rekorde, und auch der Ressourcenverbrauch übertrifft andere Branchen um ein Vielfaches. Umso größer ist der Druck, der auf herstellenden Pharmaunternehmen lastet: Lebensrettende Medikamente müssen in hoher Qualität und möglichst kurzer Zeit auf den Markt kommen, während die dafür erforderlichen Prozesse deutlich effizienter ablaufen sollen.
Gleichzeitig steigen die Energiepreise, in vielen Ländern wird die CO2-Steuer erhöht und auch die eigenen Nachhaltigkeitsziele wollen innerhalb der selbst gesetzten Fristen eingehalten werden. Hier können Technologieanbieter eine Schlüsselrolle einnehmen, indem sie ihre Kunden proaktiv beraten und ihnen Wege für ressourcenschonendere Prozesse aufzeigen. Wie die Praxis zeigt, reichen häufig bereits kleine Upgrades aus, um etwa Energie- und Medienverbräuche deutlich zu senken und dem Ziel einer nachhaltigeren Pharmaproduktion Schritt für Schritt näherzukommen.
Mit Analysen die Effizienz steigern
Ein Beispiel ist die Erzeugung von Reinstdampf, der für die Sterilisation von pharmazeutischen Produkten und Oberflächen eingesetzt wird. Der einstufige PSG der Syntegon-Tochter Pharmatec ist eine kompakte und robuste Anlage mit einer Edelstahlkonstruktion, niedriger mechanischer Belastung des Wärmetauschers, einer geringen Neigung zu Ablagerungen sowie einem glockenförmigen Abscheidesystem. Die Standardkonfigurationen decken den gesamten Leistungsbereich von bis zu 5000 kg/h ab. Obwohl das System so kompakt ist, bietet es dennoch an unterschiedlichen Stellen Optimierungspotenziale.
Je nach Betriebszustand können pharmazeutische Hersteller bis zu 39 % Wasser, bis zu 30 % Kühlwasser und bis zu 13 % Dampf einsparen. Das Abwasser lässt sich sogar um bis zu 68 % reduzieren. Ausschlaggebend für die erfolgreichen Einsparungen ist eine vorangehende Analyse, bei der das Service-Team von Pharmatec gemeinsam mit den Kunden die individuellen Prozessparameter genau unter die Lupe nimmt, um die kundenspezifischen Einsparmöglichkeiten an Treibhausgasemissionen normgerecht zu berechnen. So erfahren pharmazeutische Hersteller auf einen Blick, wie viel Wasser und Energie sie aktuell verbrauchen, wo sie konkret einsparen können und welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen können, um Kosten und Emissionen zu minimieren.




