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    Bedien- und Normelemente aus Edelstahl
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    Anlagen & Verfahren

    Bedien- und Normelemente aus Edelstahl

    Das Heinrich Kipp Werk bietet mit seiner Produktlinie Edelstahl die passenden Bedienteile und Normelemente für die Pharmaindustrie.
    Veröffentlicht
    04. Juli 2022
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Anlagen & Verfahren

    Korrosionsbeständig, robust, leicht zu reinigen und zu verarbeiten: Der Werkstoff Edelstahl verfügt über viele positive Eigenschaften für den Einsatz in der Pharmaindustrie. Gerade wenn es um Anwendungen in Reinräumen geht, müssen sich alle Bauteile einfach reinigen bzw. desinfizieren lassen. Zudem gilt es, die relevanten Normen einzuhalten. Das Heinrich Kipp Werk bietet mit seiner Produktlinie Edelstahl die passenden Bedienteile und Normelemente.

    Das Edelstahlportfolio von Kipp reicht von der einfachen Schraube über Verbindungselemente bis hin zum komplexeren Spannsystem. Die Bedienteile und Normelemente punkten neben ihrer hohen Qualität und Langlebigkeit vor allem mit einfacher Reinigbarkeit: Die glatten Oberflächen verhindern ein Anhaften von Schmutz, Reinigungsmitteln oder Produktresten, wodurch Kontamination ausgeschlossen wird. Zum Einsatz kommen verschiedene Edelstahlsorten – von A2 über A4 bis hin zu weiteren austenitischen Legierungen. Denn Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl: Auch diesen Werkstoff gibt es in unterschiedlichen Qualitäten, die sich unter anderem durch den Grad der Korrosions- und Säurebeständigkeit auszeichnen. Gerade in anspruchsvollen Bereichen wie der Pharmaindustrie lohnt es sich, in Qualität zu investieren: Was nicht rostet, muss auch nicht ersetzt werden – dadurch geht die Rechnung mittel- und langfristig wieder auf.

    Arretierbolzen und Spannelemente

    2021 hat Kipp einen Arretierbolzen aus hochwertigem Edelstahl 1.4404 in den Markt eingeführt, der erhöhte Hygieneanforderungen erfüllt. Das Produkt aus FDA-konformen Materialien ist beständig gegen polare und unpolare Medien sowie Aromastoffe. Die spezielle Konstruktion verhindert ein Anhaften von Schmutzpartikeln und vereinfacht die Reinigungsprozesse. Damit eignet sich der Arretierbolzen für die Konstruktion von Maschinen und Anlagen, die in der Pharmaindustrie eingesetzt werden.

    Arretierbolzen ermöglichen ein schnelles Verstellen beweglicher Maschinenkomponenten. In der Regel wird mithilfe seines Zugknopfs oder -rings ein Stift aus dem Gegenstück gezogen, um Maschinenteile sicher in eine gewünschte Position zu bringen und zu verriegeln. Der Arretierbolzen von Kipp besitzt einen Kegelbund, damit die Schraubstelle mit den dazugehörigen Dicht- und Unterlegscheiben hygienisch sicher abgedichtet werden kann. Die Oberfläche mit einer Rautiefe von Ra 0,8 µm verhindert das Anhaften von Schmutzpartikeln. Zudem ist das Konstruktionsbauteil für CIP-/SIP-Reinigungsprozesse geeignet.

    Pneumatische Spannelemente aus Edelstahl sind für einfache Spann- und Positionieraufgaben konzipiert. Sie bewähren sich überall dort, wo Werkstücke automatisiert und schnell ausgetauscht werden müssen, beispielsweise beim Wechseln von Paletten oder Vorrichtungsplatten in der pharmazeutischen Produktion. Pneumatische Spannelemente ermöglichen es, mehrere Elemente per Druckluft zu spannen und zu zentrieren. Auf diese Weise reduzieren sie die Rüstzeiten.

    Pharma

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    Die pneumatischen Spannelemente von Kipp sind rostfrei mit Grundkörpern aus Edelstahl ausgeführt. Ein weiterer Vorteil ist ihre kompakte Bauform. Pin und Buchse sind zusätzlich gehärtet, um einem Verschleiß bei häufigen Zyklen vorzubeugen. Dazu tragen auch Dichtungen aus dem Elastomer NBR bei. Für den Einsatz in pharmazeutischen Produktionsumgebungen spricht nicht zuletzt auch die gute Wiederholgenauigkeit von ca. ± 0,2 mm. Der Betriebsdruck liegt bei 0,3 bis 0,77 MPa.

    Schrauben für Reinraumschleusen

    In Reinräumen müssen alle Komponenten höchsten Anforderungen entsprechen – bis zur kleinsten Schraube. Das fängt bereits beim Zutritt an: In Schleusensystemen dekontaminieren sich die Mitarbeiter, bevor sie die eigentliche Produktionsfläche betreten. Spezielle Edelstahlbehälter eines deutschen Herstellers halten das nötige Equipment bereit – darunter medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Auch diese Vorrichtungen müssen den hygienischen Vorgaben entsprechen: Deshalb kommen hier Edelstahl-Kugelkopfschrauben von Kipp zum Einsatz.

    Die Kugelkopfschrauben sind ein optimales Verbindungselement zum Befestigen von zum Beispiel Verkleidungsblechen oder Plexiglasabdeckungen. Die überdurchschnittlich große Bundauflagefläche und der Freistich am Gewindeschaft sorgen für eine spannungsfreie, gleichmäßige Kraftverteilung auf dem jeweiligen Untergrund. Zudem ist die Kopfhöhe so gering wie möglich gewählt – somit werden störende Kanten vermieden und Reinigungsarbeiten sind leicht umsetzbar. Apropos Hygiene: Die Kugelkopfschrauben aus Edelstahl reduzieren das Risiko von Kontaminationen mit Keimen signifikant. Polierte Oberflächen mit einer Rautiefe von Ra 0,8 μm lassen Schmutzanhaftungen gar nicht erst zu. Zum beschädigungsfreien Anziehen und Lösen der Schrauben ist ein Schonaufsatz für Maulschlüssel erhältlich – gerade in hygienischen Umgebungen eine sinnvolle Ergänzung: Durch die Verwendung der Schonaufsätze lässt sich sicherstellen, dass auch im Rahmen der Montage keine Kontamination mit einem fremden Werkstoff erfolgt.

    Darüber hinaus umfasst die Produktlinie Edelstahl von Kipp aber auch Scharniere, Griffe, Lineareinheiten und vieles mehr.

    Heinrich Kipp Werk GmbH & Co. KG, Sulz am Neckar

    Autor Andreas Völkle

    Produktmanager,

    Heinrich Kipp Werk

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