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    Aspirin to go
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    Abfüllen, Verpacken & Kennzeichnen

    Aspirin to go

    Die Bayer HealthCare AG produziert am Standort Bitterfeld u. a. Aspirin in verschiedenen Anwendungs- und Darreichungsformen. Um die Produktionskapazitäten
    Veröffentlicht
    15. April 2010
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Abfüllen, Verpacken & Kennzeichnen

    Autor Holger Botsch, Produkt Management Schüttgüter & traditionelle Packstile, Sigpack Systems

    Bisher ist Aspirin in klassischer Form als Tablette bekannt. Eine neue Darreichungsform ist Aspirin Effect – ein Granulat zur Einnahme ohne Wasser –, das in Stick Packs verpackt wird. Der Stick Pack selbst ist mit einem Aufreißeinschnitt für eine eindeutige und sichere Öffnung versehen. Um eine optimale Entleerung des Stick Packs zu garantieren, ist die Längsnaht an den Rand versetzt, was eine Vergrößerung des Öffnungsquerschnitts mit sich bringt. So lässt sich die Packung nicht nur gut öffnen, sondern auch schnell und sicher vollständig entleeren. Verkauft wird das Produkt in preisgekrönten und exklusiv von Bayer verwendeten Faltschachteln, die 10 bzw. 20 Stick Packs enthalten.

    Aspirin Effect ist seit seiner Markteinführung 2004 im Absatz stetig wachsend. Aufgrund der steigenden Nachfrage wurde 2008 in eine neue Verpackungslinie investiert. Für Bayer standen neben kompaktem Design und hoher Ausbringung eine termintreue Projektabwicklung und vor allem die technologische Sicherheit im Vordergrund. Denn die stark feuchtigkeitsempfindliche Zusammensetzung von Aspirin Effect stellt hohe Ansprüche an die Dichtigkeit der Primärverpackung.

    Für die Leistung der Gesamtlinie ist es von grundlegender Wichtigkeit, die Schnittstellen zwischen Primärverpackung, Transport/Gruppierung und Sekundärverpackung optimal und hocheffizient auszuführen. Dies ist insbesondere bei einer One-stop-shopping-Systemlösung sichergestellt, denn hier übernimmt der Generalunternehmer, in diesem Fall Bosch, die volle Verantwortung für die Projektabwicklung und die garantierte Systemeffizienz.

    Das Verpackungssystem besteht aus der 10-bahnigen Stick-Pack-RAD-10, einer Transport- und Gruppiereinheit und der horizontalen Kartoniermaschine CUT-120. Ausgerüstet mit einer Kippdosierung erreicht die RA-Stick-Pack-Maschine einen Ausstoß von 1000 Stick Packs pro Minute. Diese bevorzugt bei gut fließenden Produkten eingesetzte Dosiertechnologie bietet neben einer hohen Dosiergenauigkeit auch ein sanftes Produkthandling sowie eine sehr gute Zugänglichkeit. Für das Handling der speziellen Aspirin-Giebelkartons kommt eine Variante der vielfach bewährten, intermittierend arbeitenden CUT-120-Kartoniermaschine zum Einsatz. Bei 100 Takten pro Minute werden die 5er-Stapel und eine Packungsbeilage in den Karton eingeschoben. Nach erfolgter Validierung geht das Stick-Pack-System RAD-10/CUT-120 in Produktion und bildet die Grundlage für die Belieferung der verschiedenen Verkaufsregionen. So wird, vor allem auch dank der sehr engen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Projektteams von Bayer und Bosch PA, im geplant kurzen Zeitraum ein weiteres Verpackungssystem der Bosch Packaging Technology seine Arbeit aufnehmen.

    Halle 1, Stand 337

    Online-Info www-pharmaproduktion.com/0110441

    Pharma

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