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    Abfüllen, Verpacken & Kennzeichnen

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    Technische Funktionsteile und attraktive Verpackungslösungen, die dem Endkunden einen echten Mehrwert bieten, müssen Sie nicht mehr selbst entwickeln.
    Veröffentlicht
    22. September 2015
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Abfüllen, Verpacken & Kennzeichnen

    Pöppelmann Famac entwickelt und produziert technische Funktionsteile und moderne Verpackungen für die Pharma- und Lebensmittelindustrie sowie für die Medizintechnik. Das Besondere: Von der ersten Idee bis hin zur Produktion geschieht bei Pöppelmann alles unter einem Dach. Hochwertige Kunststoffteile mit Sonderfunktionen wie eine Kappe mit Originalitätsverschluss für einen Nasenspray-Zerstäuber sowie ein Behälter zur Aufbewahrung von Bullrich Salz mit vorkonfektioniertem Bodenfach und Originalitätsverschluss, sind im Kundenauftrag im Hause Pöppelmann entwickelt und zur Serienreife gebracht worden.

    Computerbasierte Entwicklungs- und Konstruktions-Tools sorgen für kurze Entwicklungszeiten. Dabei kommen unter anderem Catia V5, Strukturberechnungen (FEM), Füllanalysen, 3-D-Simulationen und Digital-Mock-up (DMU) zum Einsatz. Diese hochmodernen Verfahren haben einen großen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung neuer Produkte.

    „Am Anfang hat der Kunde eine Idee und die möchte er natürlich schnell in Serie herausbringen“, sagt Michael Rönnau, Bereichsleiter Prototypenbau bei Pöppelmann. „Ich mache aus dieser Idee mithilfe der CAD-Daten und dem 3-D-Druck einen realistischen Prototypen.“ Die enge Abstimmung mit dem Kunden im Vorfeld verhindert unnötige Korrekturschleifen und spart damit Zeit und Kosten in der Entwicklungsphase.

    Im Bereich Rapid Prototyping greift Pöppelmann Famac auf eigene 3-D-Drucker zurück. Diese können innerhalb weniger Stunden Prototypen aufbauen und selbst komplexe Strukturen detailgetreu abbilden. Dabei lassen sich die Prototypen je nach Bedarf auch aus zwei verschiedenen Werkstoffen oder in transparenter Ausführung erstellen. So können die Auftraggeber schon sehr frühzeitig ein realistisches Muster des späteren Produkts in den Händen halten. Die konstruierten Artikel werden innerhalb weniger Stunden im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“. Das ist im Fall von individuellen Sonderlösungen ein großer Vorteil für den Auftraggeber.

    Bei der Zerstäuberkappe mit zusätzlichem Originalitätsring handelt es sich um eine Sonderanfertigung im Bereich Pharmaverpackungen: Pöppelmann Famac hat dafür eine ganz normale Kunststoffkappe mit einem ringförmigen Verschluss erweitert, um die Erstöffnungsgarantie des Produkts zu gewährleisten.

    Bei der Bullrich-Salz-Verpackung handelt es sich ebenfalls um eine kundenspezifische Sonderlösung für ein pharmazeutisches Produkt, das in Tablettenform oder als Pulver angeboten wird. „An der Entwicklung des Designs waren wir maßgeblich beteiligt“, erzählt Engelbert Rechtien, Vertriebsleiter bei Pöppelmann Famac. Die Verpackung hat ein Bodenfach, in dem noch zusätzlich PH-Teststreifen untergebracht werden können. Außerdem bietet sie die Möglichkeit, eine kleine Schaufel zur Dosierung des Pulvers und die Verpackungsbeilage mit einzulegen. Besondere Funktionen wie diese bringen dem Auftraggeber und nicht zuletzt dem Endverbraucher einen hohen Zusatznutzen. Zudem ist die Verpackung ebenfalls mit einem Originalitätsverschluss ausgestattet.

    Nach der engen Abstimmung mit dem Auftraggeber über die besonderen Anforderungen an das Produkt und den Funktionsprüfungen anhand von Prototypen, ist das Ziel immer die Serienreife. Erst wenn diese erreicht ist, kann mit der aufwändigen Anfertigung eines Werkzeugs für die Serienproduktion begonnen werden. Bei der Zerstäuberkappe für Nasenspray wie auch bei der Bullrich-Salz-Verpackung erfolgte dieser Schritt hausintern, schließlich verfügt Pöppelmann über einen eigenen Werkzeugbau: Ein Team von mehr als 120 erfahrenen Formenbauern und Werkeugkonstrukteuren sorgt für eine effiziente und qualitativ hochwertige Verarbeitung. Das ist u. a. immer dann von Vorteil, wenn Projekte mit einem engen Zeitfenster realisiert werden müssen. Bei Werkzeugneuanfertigungen, -änderungen und Instandhaltungen reagieren die Spezialisten des Unternehmens schnell und flexibel.

    Qualitativ hochwertige Sonderanfertigungen von Funktionsteilen und Verpackungen für die Medizin- und Pharmabranche bietet Pöppelmann neben einem breitgefächerten Standardprogramm zu wirtschaftlichen Konditionen an. Dabei erhalten die Kunden von der Entwicklung bis hin zur Serienfertigung alles aus einer Hand und profitieren von den Ressourcen, Partnern und Kontakten der Pöppelmann-Gruppe. Für eine enge interne und externe Abstimmung sorgt ein eigener Projektleiter, der dem Auftraggeber über den kompletten Prozess hinweg als fester Ansprechpartner zur Verfügung steht.

    Zudem koordiniert er die Arbeit der Fachleute vom Entwickler über den Werkzeugbauer bis hin zum Mitarbeiter in der Produktion. So wird eine konstante Qualität und eine hohe Produktionsleistung gewährleistet. Eine vorbildliche Sauberkeit und ein moderner Maschinenpark mit Schließkräften zwischen 250kN und 13 000 kN sind zudem die Merkmale einer zuverlässigen Serienproduktion inklusive Spritzgieß- und Tiefziehfertigung, In-Mould-Labelling sowie Zweikomponenten- und Etagenwerkzeugen.

    Die Herstellung, Kommissionierung und Verpackung von Produkten für die Pharmaindustrie und Medizintechnik kann bei Bedarf unter Reinraum-Produktionsbedingungen gemäß DIN EN ISO 14644 Klasse 7, GMP-Standard-C erfolgen. Im Kompetenzbereich Famac wurden zudem die Einführung und Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN EN ISO 9001:2008 und DIN EN ISO 13485:2010 sowie eines Hygienemanagementsystems HAACP durch ein unabhängiges Institut zertifiziert.

    Halle 6, Stand 350

    www.prozesstechnik-online.deSuchwort: php0315pöppelmann

    Pharma

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