Coating ist ein integraler Bestandteil der pharmazeutischen Tabletten- und Pelletproduktion. Dennoch gibt es dabei bis heute Problemstellungen, die nicht adäquat gelöst sind, gleichwohl sie mit wirtschaftlichen Verlusten einhergehen. Der Trommelcoater TPR Optima bietet dank eines hohen Automatisierungsgrads ein erhebliches Optimierungspotenzial.
Wenn beim Coating von Problemstellungen oder Herausforderungen die Rede ist, geht es im Wesentlichen um drei Bereiche: die Qualität des Coatingergebnisses, die Produktivität des Coatingprozesses und die Flexibilität des Tablettencoaters. Zu den ersten Aspekten, die beim Thema Coatingergebnis in den Sinn kommen, gehört die Vermeidung von Defekten. Und die ist immer eine Frage der Stabilisierung des Coatingprozesses durch regelmäßige Überprüfung der Parameter und gegebenenfalls deren Anpassung.
Qualität des Coatingprozesses
Die gängige Methode zur Verbesserung dieser Prozesskontrolle besteht derzeit darin, die technische Rückmeldung zu optimieren und die Interpretation und Reaktion dem Bediener zu überlassen. Dieser Ansatz birgt aber ein relativ großes Risiko für Fehler und Ungenauigkeiten, da die Regulierung und Steuerung des Coatingprozesses absolut vom Bediener abhängig ist. Was aber, wenn kein entsprechend geschulter Bediener zur Verfügung steht? Und selbst wenn ein passender bereitsteht, ist es auch für ihn nicht immer einfach, die idealen Coatingeinstellungen zu finden und den Überblick über alle Parameter zu behalten – insbesondere bei wechselnden Chargengrößen, komplexen Coatingprozessen oder anspruchsvollen Produkten, die z. B. sehr empfindlich auf Feuchtigkeit oder Temperatur reagieren.
Die Lösung für diese systembedingte Unsicherheit ist eine weitgehende Automatisierung des Coatingprozesses, die bei Bedarf auch die vollautomatische Einstellung der relevanten Parameter beinhaltet. Der perforierte Trommelcoater TPR Optima von Romaco Tecpharm ist dazu in der Lage. Er überwacht Parameter wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Durchflussmenge und Tablettenbettniveau, stellt die für das jeweilige Produkt vordefinierten optimalen Coating-Bedingungen ein und minimiert so das Risiko, Teilchargen oder ganze Chargen zu verlieren. Man könnte sagen, der TPR-Optima-Tablettencoater schafft den absolut reproduzierbaren Coatingprozess – unabhängig von der Komplexität. Diese automatische Selbstregulierung lässt sich sehr gut im Rahmen des zweiten großen Problemfeldes veranschaulichen, bei dem ebenfalls die Automatisierung das Mittel der Optimierung ist.
Produktivität des Coatingprozesses
Die aktuellen Einschränkungen bei der Produktivität des Coatingprozesses werden teilweise als gegeben hingenommen. So ist es derzeit üblich, 50 % mehr Suspension einzuplanen, als theoretisch für das Coating eines Produkts erforderlich wäre, da ein Verlust von bis zu 40 % als normal angesehen wird. Bei funktionellen Coatings kann das zu großen finanziellen Verlusten führen. Und auch bei Standardcoatings entstehen dadurch versteckte Kosten in Form von Reinigungs-, Entsorgungs- und Logistikaufwänden.




