Die Autorin: Simone Ritter, Marketing-Assistentin, Domino Deutschland
Die in Crailsheim ansässige IPS International Packaging Systems GmbH, Tochtergesellschaft der Gerhard Schubert Verpackungsmaschinen GmbH, ist Hersteller von individuellen Verpackungslinien in den Bereichen Nahrungsmittel, Konsumgüter, Süßwaren, Pharma und Kosmetik. Von der Planung bis zur Realisierung entlasten sie ihre Kunden als Generalunternehmer und Denkpartner und übernehmen die Verantwortung für die Verwirklichung der Vorgaben. Perfekter Service und transparente Abläufe in allen Projektphasen sind garantiert. Um diesen Maßstäben jederzeit gerecht werden zu können, ist es für den Maschinenbauer von entscheidender Bedeutung, dass sich die erforderliche Kennzeichnungsausrüstung optimal in die Anlagen integrieren lässt und zu höchstmöglicher Transparenz im Verpackungsprozess beiträgt.
„Wir brauchen zuverlässige, leistungsstarke und vernetzungsfähige Codiersysteme, die sich optimal mit der Funktionalität unserer Verpackungsanlagen in Einklang bringen lassen. Die Integration der Systemkomponenten in die übergeordnete Betriebssoftware und Anlagensteuerung ist dabei Grundvoraussetzung. Für uns ist es entscheidend, dass das Gesamtpaket funktioniert, und dass die späteren Bediener der Anlage es in der Praxis so einfach wie möglich haben“, erklärt der verantwortliche Projektleiter.
Bei der für einen namhaften Pharmahersteller realisierten Verpackungsapplikation handelt es sich um eine GMP-gerechte Verpackungslinie, die die Produktzuführung, die Verpackung sowie die Kennzeichnung mit den erforderlichen Produktinformationen miteinander verbindet. Abgepackt werden Einwegspritzen. Die Lösung kommt von IPS und besteht aus mehreren Komponenten unterschiedlicher Partnerfirmen, u. a. Gerhard Schubert, Pago und Domino. Für den problemlosen Wechsel der unterschiedlichen Formate wurde seitens der LMS-Abteilung im Hause Schubert ein Line-Management-System programmiert, das sämtliche Maschinen, Kamerasysteme und Kennzeichnungssysteme erfasst und zentral steuert. Dies eröffnet die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit auf verschiedene Verpackungsformate umzurüsten und reduziert Bedienfehler.
Die Einwegspritzen werden auf einer Schubert-Tiefziehanlage in Thermoformblisterverpackungen verpackt, denen jeweils ein Etikett beigelegt wird. Die Aufgabe für Domino bestand darin, die Etiketten auf einem Pagomaten 6/2 mit einem Thermotransferdrucker zu bedrucken. Hierzu kommt ein V300+ zum Einsatz, der in den Etikettierer von Pago eingebaut wurde, um die Etiketten zu bedrucken, die von dem Pagomaten 6/2 gespendet werden. Jedes Etikett besteht aus vier kleinen Selbstklebeetiketten. Ähnlich wie z. B. bei einer Impfung dienen die einzelnen Etiketten als Nachweis für jede Injektion, sodass nachträglich jederzeit festgestellt werden kann, wann welches Präparat in welcher Dosis injiziert wurde. Dies ist für die Rückverfolgbarkeit der Produkte und damit einhergehend für die Patientensicherheit von entscheidender Bedeutung.




