Wirkstoffpflaster sind eine komfortable und sichere Möglichkeit, eine medikamentöse Therapie durchzuführen. Für die Patienten ist nicht nur die exakte Dosierung des Wirkstoffs, sondern auch eine einfach zu handhabende und schützende Verpackung wichtig. Gleichzeitig soll der Verpackungsvorgang für das Pharmaunternehmen so effizient wie möglich ablaufen. Mit dieser doppelten Anforderung wandte sich die LTS Lohmann Therapie-Systeme an die Experten von Schubert-Pharma.
Ob zur Schmerzlinderung, zur Rauchentwöhnung oder zur Behandlung von Bluthochdruck – Wirkstoffpflaster lindern viele unterschiedliche Leiden. Diese transdermalen therapeutischen Systeme (TTS) geben den Wirkstoff über die Haut in den Körper ab und bieten so eine Alternative zu Tabletten oder Spritzen. Zu den Produzenten der innovativen und einfach anzuwendenden Darreichungsform gehört die LTS Lohmann Therapie-Systeme AG, die mit ihren Produkten den Patienten eine verträgliche Therapie bei hohem Anwendungskomfort bietet.
Voll automatisierter Prozess
Im Auftrag eines Kunden sollte LTS als Lohnhersteller das Endverpackungskonzept für ein Wirkstoffpflaster grundlegend überarbeiten. Ziel war es, den Patienten eine erleichterte Handhabung und Anwendung des Produkts zu ermöglichen. Für die Ausarbeitung des Verpackungskonzepts einschließlich eines neuen Designs der Endverpackung holte LTS die Experten von Schubert-Pharma ins Boot. Die besondere Stärke des Pharmaspezialisten ist die disziplinübergreifende Beratung für Pharmakunden in Kombination mit der flexiblen TLM-Technologie von Schubert. Dank der schnittstellenfreien Integration einzelner Aggregate und Funktionen kann beim Verpacken der sensiblen Pharmaprodukte Produkt- und Prozesssicherheit erreicht werden. Diesen Ansatz realisierte Schubert-Pharma auch für LTS und bezog das neue Verpackungsdesign in das Gesamtkonzept ein. Das Ergebnis ist eine leicht zu handhabende Endverpackung aus verschiedenen Einzelkomponenten, die in einem vollautomatischen Verpackungsprozess zusammengestellt wird. In das System integriert ist auch die exakte Abzählung der Siegelrandbeutel und die zusätzliche Verwiegung der Pharmaprodukte, sodass sämtliche Maschinenaggregate in einem geschlossenen Gesamtsystem vereint sind.
Versiegelung mit Utraschall
Da das Erscheinungsbild der Endverpackung im Mittelpunkt des Kundenauftrags stand, spielte die verwendete Siegeltechnologie eine bedeutende Rolle. Sie musste eine ansprechend aussehende Siegelnaht zwischen Trays und Kartonzuschnitten bei effizientem Anlagenbetrieb gewährleisten. Schubert-Pharma entwickelte eine Lösung mit Ultraschallversiegelung und integrierte sie in die TLM-Linie. Die manuelle Versiegelung des Deckel- und Bodentrays auf den Kartonzuschnitt wäre nur mit einem deutlich höheren Personalaufwand und mit niedrigerer Leistung möglich.




