Von der Familienapotheke zum Pharma- und Chemiekonzern: Das 1853 gegründete Wiener Unternehmen Kwizda zählt zu den führenden Unternehmen in Österreich und einigen Nachbarländern im Bereich Life Science in Industrie und Handel. Aus der K. & K. Hofapotheke entwickelte sich über die Erzeugung von veterinärmedizinischen Präparaten eine Unternehmensgruppe, die heute die Divisionen Pharmaproduktion, -distribution und -handel, Agro (Pflanzenschutz), Kosmetik sowie Abdichtungssysteme umfasst und mit Apotronik ein eigenes Management- und Informationssystem für österreichische Apotheken etabliert hat. Die Kwizda-Gruppe mit rund 1 200 Mitarbeitern hat Niederlassungen in zehn Ländern, hält rund 240 aktive Arzneimittelzulassungen und versorgt österreichweit über 1300 Apotheken mit Medikamenten. Die Konzernzentrale ist in Wien angesiedelt, weitere größere internationale Standorte befinden sich in Frankreich, Ungarn, Rumänien und Tschechien. Auch heute noch wird Kwizda als Familienunternehmen geführt.
Die Unternehmensbereiche der Kwizda-Gruppe sind in Geschäftsfelder aufgeteilt, in denen ein besonderes Augenmerk auf eine exakte Definition der Qualitätsvorgaben und eine klare Abgrenzung von Verantwortlichkeiten gelegt werden muss: Die Pharmadistribution übernimmt beispielsweise als Dienstleister die Logistik für andere Unternehmen aus der Pharmabranche – von der Auftragserfassung über die gesamte logistische Abwicklung bis hin zur Fakturierung. Der Kwizda-Pharmagroßhandel, der seine Kundschaft bis zu viermal am Tag beliefert, ist der zweitgrößte am österreichischen Markt mit einem Vollsortiment von mehr als 50 000 Artikeln. Das Vertrauen der Kunden spielt in allen Divisionen eine wichtige Rolle. Und so ist ein fortlaufender Optimierungsprozess tagtäglicher Anspruch innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe. Das führte unter anderem 2015 auch zu der Entscheidung, ein einheitliches Qualitätsmanagementsystem im gesamten Unternehmen zu etablieren.
Roland Zieger, als IT-Projektmanager verantwortlich für dieses Projekt, erinnert sich: „Erklärtes Ziel war, die verschiedenen Unternehmensbereiche und Standorte mit einem einheitlichen System aus Qualitätssicht unter einen Hut zu bekommen.“ Die Entscheidung fiel schließlich auf die Softwarelösung Consense IMS der Aachener Consense GmbH. Dieses Unternehmen hat sich auf besonders anwenderfreundliche und intuitive Software für Prozess- und Qualitätsmanagement spezialisiert und entwickelt seit 2003 innovative Lösungen zur vollständigen elektronischen Unterstützung der DIN EN ISO 9001 sowie zahlreicher weiterer Normen für Unternehmen jeder Größenordnung.
Die Aachener Softwareentwickler konnten Roland Zieger und seine Kollegen in mehrfacher Hinsicht überzeugen. „Unter den infrage kommenden Lösungen bot Consense mit Abstand die anwenderfreundlichste Oberfläche. Darüber hinaus ist Consense IMS aus meiner Sicht eine sehr gute Standardsoftware: Vieles ist schon vorhanden, nur Details müssen individuell angepasst werden“, erklärt der Projektmanager.




