„Das Jahr 2025 war in der gesamten Branche geprägt von einer Rückkehr zu normalem Nachfrageverhalten bei Verbrauchsmaterialien, einer hohen Innovationsdynamik bei etablierten Therapien und neuen Modalitäten sowie einer weiterhin verhaltenen Investitionstätigkeit der Kunden“, sagte Sartorius-Vorstandschef Dr. Michael Grosse. „Für Sartorius war es ein erfolgreiches Jahr: Wir haben unsere Umsatz- und Profitabilitätsziele zuverlässig erreicht und sind sehr zufrieden. Beide Sparten haben zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Besonders erfreulich war die Entwicklung des margenstarken wiederkehrenden Geschäfts mit Verbrauchsmaterialien, während sich das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten im Jahresverlauf zunehmend stabilisierte.“ Ein Grund für das Wachstum ist, dass Sartorius die richtigen Weichen gestellt hat: Im Fokus standen dabei der kontinuierliche Ausbau des globalen Forschungs- und Produktionsnetzwerks, die Einführung innovativer Produkte sowie die Ergänzung des Portfolios im strategisch wichtigen Feld der Mikrogewebe durch die Übernahme von Mattek. Auf dieser Basis will das Unternehmen den profitablen Wachstumskurs im Jahr 2026 fortsetzen. Der offizielle Geschäftsbericht wird am 16. Februar veröffentlicht.
Geschäftsentwicklung des Konzerns
Der Umsatz des Sartorius-Konzerns erhöhte sich im Berichtsjahr nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich um wechselkursbereinigt 7,6 % auf 3,538 Mrd. Euro. Das nominale Wachstum lag hauptsächlich bedingt durch die Schwäche des US-Dollars bei 4,7 %. Zum Umsatzwachstum trugen alle Regionen bei: Die Region EMEA wuchs mit einem Umsatz von 1,467 Mrd. Euro um wechselkursbereinigt 5,8 % im Vergleich zum Vorjahr, während die Region Amerika das Jahr mit einem Umsatzplus von 8,9 % und 1,251 Mrd. Euro beendete. Auch in der Region Asien/Pazifik erreichte das Unternehmen ein Plus von 8,9 % und damit einen Umsatz von 820 Mio. Euro.
Der Ertrag des Konzerns gemessen am operativen EBITDA wuchs weiter deutlich überproportional um 11,2 % auf 1,052 Mrd. Euro. Volumen-, Produktmix- und Skaleneffekte konnten dabei negative Währungseinflüsse sowie den dämpfenden Effekt der US-Zölle mehr als ausgleichen. Die entsprechende Marge stieg entsprechend signifikant um 1,7 Prozentpunkte auf 29,7 % nach 28,0 % im Vorjahr.
Noch stärker entwickelte sich der maßgebliche Jahresüberschuss, der um 18,2 % zulegte und einen Wert von 331 Mio. Euro erreichte, nach 280 Mio. Euro im Jahr 2024.
Investitionsprogramm fortgesetzt
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Sartorius sein langfristig angelegtes Investitionsprogramm fortgesetzt und seine auf organisches Wachstum und Resilienz ausgerichtete weltweite Forschungs- und Produktionsinfrastruktur weiter ausgebaut. In Aubagne, Frankreich, hat das Unternehmen den Ausbau seines Produktionsstandorts für Bioprozesstechnologien abgeschlossen. Planmäßig voran gingen auch die Erweiterung der Membran- und Filterproduktion am Hauptsitz in Göttingen sowie der Aufbau des neuen Standorts in Songdo, Südkorea, von dem aus zukünftig der gesamte südasiatische Markt bedient werden soll. Die Gesamtinvestitionen in die Forschungs- und Produktionsinfrastruktur betrugen im Berichtsjahr 442 Mio. Euro nach 410 Mio. Euro im Vorjahr; die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote lag wie geplant bei 12,5 %.




