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    Präzise Dosierung von Wirkstoffen in Extruder
    Bildquelle nicht angegeben
    Branche & Markt

    Präzise Dosierung von Wirkstoffen in Extruder

    Der Pharma Dispenser von Viscotec eignet sich aufgrund seiner ausgezeichneten Druckstabilität bei hohem Gegendruck für die präzise und pulsationsfreie Dosierung von Wirkstoffen in einen Extruder.
    Veröffentlicht
    18. Juni 2019
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Branche & Markt

    Coperion verfügt über spezielles Know-how und langjährige Erfahrung im Bereich kontinuierlicher Extrusionsprozesse. Das gilt sowohl für Anwendungen im Labormaßstab und für die Produktentwicklung als auch für kontinuierliche Produktionssysteme. Der Extruder funktioniert ähnlich wie eine sehr große Exzenterschneckenpumpe. Verschiedene Produkte werden in den Extruder zudosiert, vermischt und am Ende des Extruders perfekt vermengt weitergefördert. Die Dosierung der Wirkstoffkomponenten muss kontinuierlich und nahezu pulsationsfrei erfolgen – eine wichtige Voraussetzung für qualitativ hochwertige Endprodukte.

    In dem Extruder von Coperion sind insgesamt drei Viscotec-Dispenser verbaut. Sie geben die Wirkstoffe mit unterschiedlichen Viskositäten kontinuierlich zu. Zwei 3VPHD12 mit 1,7 ml/U dosieren 1,14 bis 3,41 kg/h bzw. 0,8 bis 2,41 kg/h Wirkstoff zu. Ein 3VPHD8 mit 0,35 ml/U bringt 0,2 bis 0,6 kg/h eines dritten Wirkstoffes in den Prozess ein. Überzeugt hat Viscotec Coperion mit seiner bewährten Endloskolben-Technologie: „In unseren kontinuierlichen Verarbeitungsprozessen darf die Dosiermenge der Wirkstoffe nicht variieren. Kleinste Mengen müssen absolut wiederholgenau und dabei möglichst pulsationsfrei dosiert werden. Mit den Dispensern konnten wir genau diese Präzision erreichen. Auch die einfache Zerlegbarkeit und Reinigbarkeit der Dispenser war für uns ein wichtiger Aspekt“, sagt Bodo Reisert, Global Lead Engineer Food & Pharma bei Coperion K-Tron (Switzerland) LLC.

    Endloskolben-Technologie

    Die Endloskolben-Technologie von Viscotec ermöglicht eine konstante Förderung der Medien ab 0,18 ml/min. Das Zusammenspiel eines sich exzentrisch bewegenden
    Rotors und eines den Anwendungsbedingungen angepassten Stators ergibt eine
    Förder- und Dosiercharakteristik, die einem sich endlos bewegenden Kolben gleichkommt. Aufgrund der Dosiergeometrie wird drehwinkelproportional pro Umdrehung immer ein konstantes Volumen gefördert. Das Volumen ist somit über die Winkelgrade eindeutig definiert. Mithilfe des Endloskolben-Prinzips arbeiten Geräte pulsationsfrei und produktschonend ohne Rückströmungen in den einzelnen Kammern. Denn: Die sich alternierend öffnenden
    Kammern sind gegeneinander abgedichtet. Dadurch ergibt sich eine druckstabile, lineare Pumpenkennlinie von 0 bis 20 bar. Das ideale Abrollverhalten des Rotors führt schlussendlich zu einer Dosiergenauigkeit am Pumpenaustritt von ±1 % (abhängig vom zu dosierenden Material), die in der Praxis oft unterschritten wird.

    Hygienisches Design

    Der Pharma Dispenser ist leicht reinigbar und besitzt keine Toträume. Um den hohen Reinigungsanforderungen in der pharmazeutischen Produktion gerecht zu werden, kann der Pharma Dispenser werkzeuglos demontiert werden. Alle produktberührenden Bauteile können z. B. in Ultraschallbädern manuell oder mithilfe einer Reinigungsanlage CIP-gereinigt werden. Ebenso ist eine Dampfsterilisation im Autoklaven bei
    max. 134 °C möglich.

    Pharma

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    Alle produktberührenden metallischen Oberflächen werden aus hochwertigem Edelstahl gefertigt, elektropoliert und weisen typischerweise eine Oberflächenrauheit von Ra 0,8 auf. Dies gewährleistet Sicherheit gegenüber mikrobiologischen Ablagerungen und eine leichte Reinigung aller kontaminierten Oberflächen. Alle nicht
    metallischen produktberührenden Teile sind FDA-konforme Elastomere. Eine umfangreiche Dokumentation für die Qualifizierung des Dispensers ist lieferbar. Abnahmeprüfzeugnisse 3.1 nach EN10204 sind für alle produktberührenden Edelstahlteile erhältlich. Ebenso unterstützt Viscotec mit IQ (Installations-Qualifizierung) und OQ (Funktions-Qualifizierung) in Form einer umfassenden Qualifizierungsdokumentation sowie bei der Durchführung der Qualifizierung vor Ort bei der Inbetriebnahme.

    www.prozesstechnik-online.de

    Autor: Sebastian Gerauer

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    Pharma/Food/Cosmetics

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