Auch die Datenleitungen in Pharmaanlagen unterliegen dem Verschleiß. Sie müssen also in das Wartungs- und Instandhaltungskonzept einbezogen werden. Managed Switches sind hier eine hervorragende Lösung, um den Zustand der Dateninfrastruktur zu überwachen.
Die Herstellung von Medikamenten ist komplex und ein häufig sehr langwieriger Prozess. Teils müssen Produktansätze über Wochen und Monate verarbeitet werden, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Ein Verlust durch einen ungeplanten Ausfall zum Ende des Produktionsprozesses kann deshalb exorbitant hohe Schäden verursachen. Dazu kommt, dass es gerade in der Pharmaindustrie zahlreiche Traditionsunternehmen gibt, in denen auch ältere Anlagen nach wie vor genutzt und sukzessive modernisiert werden.
Zustand der Netzwerkstruktur kennen
Das Wissen um den Zustand von Produktionsanlagen wirkt sich deshalb in der Pharmabranche in besonderem Maße unmittelbar auf Produktion und Produktivität aus. Das gilt auch für das Netzwerk: Denn die Netzwerkinfrastruktur mit Datenleitungen und Steckverbindungen ist den Umweltfaktoren in der Produktion ebenso ausgesetzt wie mechanische Komponenten. Oxidation und Korrosion an den Steckverbindungen und mechanischen Belastungen wie Biegebeanspruchung oder Torsion führen zu Verschleiß und erhöhen das Ausfallrisiko.
Auch Datenleitungen unterliegen dem Verschleiß
Die Datenleitungen in Maschinen und Anlagen müssen also als verschleißbehaftete Komponente verstanden und in das Wartungs- und Instandhaltungskonzept einbezogen werden. Managed Switches sind hier eine hervorragende Lösung, um den Zustand der Dateninfrastruktur im Blick zu behalten. Sie bilden die Basis, um rechtzeitig und ausschließlich am konkreten Fehlerort aktiv Wartungen vorzunehmen.
Netzwerksicherheit geht alle an
Deshalb sind Pharmaunternehmen, die Netzwerkmodernisierungen planen, gut beraten, alle Stakeholder in die anstehenden Entscheidungen einzubeziehen und diese wichtige Investitionsfrage nicht isoliert zu betrachten. Nur so kann es vermieden werden, dass etwa der Einkauf aus nachvollziehbaren Gründen für eine – auf den ersten Blick – günstigere Lösung mit konventionellen Switches plädiert. Erst im Austausch mit Konstrukteuren und Planern sowie Verantwortlichen aus Technik und Instandhaltung wird deutlich, welche Sicherheitsgewinne und Einsparpotenziale – auch an internen Ressourcen – sich aus dem Einsatz intelligenter managed Switches ergeben.
Managed Switches sparen Zeit und Ressourcen
Denn eine allein ausfallorientierte Instandhaltung, zum Beispiel der Austausch defekter Teile, kann nicht die Lösung sein. Viele Pharmaunternehmen wissen das und setzen auf die vorbeugende Instandhaltung (preventive Maintenance), bei der Komponenten zustandsabhängig ausgetauscht werden. Es lassen sich so zwar Ausfälle vermeiden, doch angesichts einer stetig sinkenden Verfügbarkeit von Material und Personal sind solche Strategien auf Dauer nicht zu empfehlen, teuer und aufwendig.




