Hoher Druck auf den Unternehmen
Life-Sciences-Unternehmen müssen mit wachsender Nachfrage, steigenden Kosten, zunehmenden Cybersicherheitsbedrohungen und komplexen Compliance-Anforderungen Schritt halten und zugleich wirtschaftliche Unsicherheit sowie anhaltende Mitarbeiterherausforderungen bewältigen. Viele setzen dabei auf fortschrittliche Technologien, um agiler zu werden und sich an stetige Veränderungen anzupassen.
KI im Fokus
Intelligente Fertigungsprozesse sind nahezu allgegenwärtig: 95 % der Life-Sciences-Hersteller nutzen oder evaluieren intelligente Technologie. Insbesondere setzen Unternehmen künstliche Intelligenz (KI) ein, um die Produktqualität zu verbessern, Systeme zu schützen und Mitarbeitende zu unterstützen. Führungskräfte denken zudem über schnelle Erfolge hinaus und investieren in Technologien, die ihnen helfen, Kapazitäten im Laufe der Zeit zu erweitern und sicherere Betriebsabläufe zu gewährleisten.
KI wird unverzichtbar
„Life-Sciences-Hersteller treten in eine neue Phase der digitalen Reife ein, die durch zunehmende regulatorische Komplexität und steigenden Druck zum Beschleunigen von Produkteinführungszeiten ohne Qualitätseinbußen geprägt wird“, sagt Matt Weaver, Vice President, Global Industry – Life Sciences bei Rockwell Automation. „Der diesjährige Bericht verdeutlicht, dass KI für die moderne Life-Sciences-Fertigung unverzichtbar wird – nicht nur, um die Effizienz zu optimieren, sondern auch, um die Produktqualität zu verbessern, kritische Infrastrukturen zu schützen und Mitarbeiter weiterzubilden. Es gibt eine klare Verlagerung hin zu langfristigen Denkansätzen, da sich Führungskräfte auf digitale Investitionen konzentrieren, die Betriebsabläufe vernetzter, adaptiver und stabiler machen.“
Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie
Zu den wesentlichen globalen Erkenntnissen gehört u. a. Folgendes:
- Intelligente Fertigungsprozesse sind nahezu allgegenwärtig: 95 % der Life-Sciences-Hersteller nutzen oder evaluieren intelligente Technologie.
- Die wichtigsten Anwendungsfälle für KI sind eindeutig. Die meisten Unternehmen verwenden KI, um die Qualität zu steigern (53 %), Betriebsabläufe zu optimieren (50 %) und die Cybersicherheit zu erhöhen (48 %).
- Die Einstellung von Mitarbeitern bleibt eine große Herausforderung: 26 % der Führungskräfte geben an, dass die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften die größte Wachstumshürde im Jahr 2025 darstellt.
- Tech hilft dabei, Talentlücken zu schließen. Beinahe die Hälfte der Life-Sciences-Hersteller setzt auf KI (48 %) und Automatisierung (46 %), um Mitarbeiter zu unterstützen.
- Neue Technologie nimmt Fahrt auf: 36 % planen, in generative oder kausale KI zu investieren, und 35 % ziehen digitale Zwillinge und Simulationstools in Betracht.
- Die Investitionen konzentrieren sich auf den langfristigen Wert. Führungskräfte priorisieren Wachstum (66 %), Kapazitätserweiterung (62 %) und den Schutz von Betriebsabläufen (50 %).
Obwohl die meisten Hersteller große Mengen an Daten erfassen, geben nur 46 % an, sie effektiv zu nutzen. Angesichts der Skalierung digitaler Tools ist die Fähigkeit, Erkenntnisse in die Tat umzusetzen, für eine intelligentere, schnellere Entscheidungsfindung unerlässlich.




