Die Temperiersysteme von Julabo regeln Temperaturen präzise und garantieren einen schnellen Temperaturwechsel. Daher kommen die Geräte der Presto-Familie nicht nur in Forschungslaboratorien, Pilotanlagen und Produktionslaboren zum Einsatz. Sie werden weltweit überall dort eingesetzt, wo exakte Temperaturen und stabile Prozessbedingungen gefordert sind.
Mit hohen Kälte- und Heizleistungen decken die Temperiersysteme der Presto-Reihe einen sehr breiten Arbeitstemperaturbereich von bis zu -92 bis +250 °C ab. Im Vergleich zu konventionellen Badthermostaten nutzen diese Systeme ein geringeres aktives Wärmetauschvolumen, wodurch sie weniger Temperierflüssigkeit verbrauchen. Dabei bieten die Geräte eine Heizleistung von bis zu 36 kW und Kälteleistung bis zu 31 kW.
Besonders charakteristisch für die Presto-Systeme ist das integrierte 5,7’’-Industrie-Touchpanel. Es bietet eine klare und übersichtliche Darstellung aller wichtigen Informationen und steigert damit deutlich den Bedienkomfort. Die modernen Nutzerflächen erlauben die Verwaltung mehrerer Ebenen über Passwörter und ermöglichen im Voraus das Parametrieren von häufigen Alltagsarbeiten. Alle wichtigen Bedienelemente sind bequem von vorne erreichbar. Umfangreiche Schnittstellen bieten neue Möglichkeiten zur Fernsteuerung über Netzwerke und Einbindung in Leitsysteme.
Durch die leise Arbeitsweise sind die Presto-Systeme im Labor kaum zu hören. Da die ideale Umgebungstemperatur von +20 °C meist nicht den reellen Arbeitsbedingungen entspricht, arbeiten die Geräte auch bei Raumtemperaturen von bis zu +40 °C gleichbleibend zuverlässig. Mit einem an der Vorderseite angebrachten Handgriff und Rollen an der Rückseite lassen sich die Temperiersysteme von einem Mitarbeiter bewegen und an einen anderen Ort platzieren. Durch freie Seitenwände ohne Lüftungsschlitze reduziert sich die benötigte Stellfläche auf ein Minimum.
Flexibel durch Luft- oder Wasserkühlung
Die Presto-Systeme sind als luft- oder wassergekühlte Varianten erhältlich und flexibel einsetzbar. Luftgekühlte Presto-Varianten ziehen für den Wärmeaustausch die Umgebungsluft an, wodurch sich diese leicht erwärmt. Die Geräte sind nicht wasserabhängig und bei der Standortwahl frei aufstellbar.
Wassergekühlte Systeme werden an eine vorhandene Kühlwasserleitung angeschlossen. Sie arbeiten noch leiser als die luftgekühlten Geräte und können in ihrer Anwendung fast komplett umbaut werden. Bei den wassergekühlten Modellen werden robuste, verschleißfreie Wärmetauscher eingesetzt. Ein Verstopfen der Wärmetauscher durch Partikel oder unreines Wasser ist dabei nahezu ausgeschlossen.




