Die Groninger Gruppe baut – im wahrsten Sinne des Wortes – auf die Zukunft: Das Familienunternehmen bekennt sich mit dem Neubau einer rund 5000 m2 großen Montagehalle sowie einem dreigeschossigem Bürokomplex mit rund 2000 m2 Fläche auf dem Unternehmenscampus in Crailsheim klar zum Standort und reagiert damit auf die anhaltend starke Auftragslage.
Rund 30 Mio. Euro fließen in das wegweisende Projekt. Es ist die größte Einzelinvestition in der über 45-jährigen Firmengeschichte des Maschinenbauers und das zweite Großinvest in Erweiterungsbauten innerhalb von nur vier Jahren. 2021 erst fand der Spatenstich für das neue Lagerlogistikzentrum mit einem Investitionsvolumen von damals rund 20 Mio. Euro statt – ebenfalls in Crailsheim.
Auftragslage erfordert Expansion
„Wir befinden uns in der glücklichen Situation, dass wir weiter stetig wachsen. Unsere Auftragslage ist nach wie vor gut, auch wenn die intensive Dynamik der vergangenen Jahre nachgelassen hat“, beschreibt Jens Groninger, geschäftsführender Gesellschafter von Groninger, die Hintergründe für den Neubau und ergänzt: „Unsere Kapazitäten stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Der Bedarf nach zusätzlichen Produktions- und Büroflächen bleibt deshalb hoch.“
Ende Juni fiel deshalb der Startschuss für die Bauarbeiten. Aktuell werden die Erdarbeiten vorangetrieben, bevor ab Januar 2026 mit dem Stahlbau begonnen wird und das Gebäude sukzessive in die Höhe wachsen soll. Bis Mitte 2027 soll der Neubau fertiggestellt sein und in Betrieb genommen werden.
Anspruch an moderne Montagehalle
Der Anspruch an das neue Gebäude ist hoch: Neben einer flexiblen Flächenaufteilung in der Montagehalle, die sich an die wechselnden Produktionsprozesse und -auslastungen anpassen lassen muss, stehen vor allem Aspekte wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Arbeitskomfort und eine kluge Infrastruktur im Fokus. Kurze Wege, eine gut getaktete Teileversorgung aus der Zentrallogistik, insgesamt ein solider Materialfluss, damit eine Just-in-Time-Versorgung in der Produktion gewährleistet ist. All jene Faktoren müssen bedacht sein. „Die Pharmalinien, die wir am Standort Crailsheim bauen, werden immer größer – da sind zum Teil meterlange Produktionsstraßen dabei“, so Groninger.
Als Familienunternehmen legt Groninger besonderen Wert auf zukunftsfähige Lösungen. „Die Gebäudeplanung orientiert sich an deutlich höheren Standards, als gesetzlich gefordert“, erklärt Michaela Groninger, Ehefrau von Gesellschafter Jens Groninger. Als Architektin verantwortet und koordiniert sie Bauprojekte aller Art beim Anlagenbauer. „Für uns ist das eine Art Selbstverpflichtung, die wir im Sinne unserer Verantwortung gerne eingehen.“




