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    Drucker holen Lkw von der Straße
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    Branche & Markt

    Drucker holen Lkw von der Straße

    Beiersdorf UK hat seine Umverpackungsprozesse jetzt intern integriert und dazu die Etikettendruck- und Spendetechnologie der Domino-M-Serie installiert.
    Veröffentlicht
    13. Oktober 2014
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Branche & Markt

    Autorin Simone Ritter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Domino

    Beiersdorf UK, das zur weltweit agierenden Beiersdorf Group gehört und rund 200 Mitarbeiter beschäftigt, ist nun selbst für die Umverpackung seiner globalen Marken in regalfertige Behälter für den britischen Einzelhandelsmarkt verantwortlich. Die Entscheidung zur Investition in die Domino-Technologie wurde von Mick Clipston getroffen, dem Verpackungstechniker bei Beiersdorf: „Bisher haben wir unsere gesamten Umverpackungsprozesse extern abwickeln lassen. Hinsichtlich der Logistik und der damit verbundenen Kosten war dies einfach nicht mehr tragbar. Wir mussten unsere Waren vom Lager zu den von uns beauftragten Packunternehmen transportieren, dann wieder zurück zum Lager, bevor die Produkte an ihre endgültigen Zielorte versandt wurden.“

    Nach der Erweiterung seiner neuen Lageranlagen in Holford in den Midlands ergriff Beiersdorf UK die Gelegenheit, die logistischen Herausforderungen anzugehen. Durch die Integration von RRP konnte das Unternehmen eine Lösung einführen, die durch die Reduzierung des Straßengüterverkehrs nicht nur Kosteneinsparungen und ökologische Glaubwürdigkeit mit sich brachte. Sie ermöglichte ebenfalls eine stärkere Automatisierung und höhere Produktivität. Heute werden die Waren gemäß den Vorgaben der Einzelhändler in kleinere Mengen regalfertiger Trays aus Pappe umverpackt, bevor sie eingeschweißt und vor dem Versand an die Supermärkte etikettiert werden.

    Um die internen RRP-Linien bei Beiersdorf installieren zu können, mussten zunächst die geeigneten Etikettendruckspender gefunden werden. Clipston suchte nach einer Technologie, die Barcodes, Text und Grafiken mit hoher Auflösung gemäß den Anforderungen der Lieferkette drucken und die Etiketten automatisch auf die äußeren Kartons der umverpackten, eingeschweißten Verpackungen aufbringen kann. „Wir haben uns eine Reihe verschiedener Etikettendruck- und Spende-Lösungen angesehen, bevor wir uns für die M-Serie von Domino entschieden haben“, erklärte Clipston. „Die M200-Modelle hatten nicht nur den richtigen Preis. Sie boten außerdem die gewünschten Produktionsgeschwindigkeiten und konnten die verschiedenen Datenanforderungen problemlos mit ausgezeichneter Druckschärfe erfüllen. Wir haben uns ebenfalls über ihre Bedienfreundlichkeit gefreut, da unsere Bediener Anwendungen einfach mit einem Knopfdruck ändern können, was die Ausfallzeiten zwischen den Aufträgen verringert.“

    Die Etikettendruckspender M200 sind auf elektronisch höhenverstellbaren Ständern installiert, die die umverpackten Waren auf einem Förderband direkt vom Einschweißtunnel empfangen. Hier drucken die Etikettierer GS1-Etiketten mit Datums-, Produkt- und Los-identifikationsdaten sowie Barcodes, die für die bessere Rückverfolgbarkeit und das Lieferkettenmanagement gescannt werden.

    Um Beiersdorf weiter zu unterstützen, stellte Paul Johnson – Gebietsverkaufsleiter bei Domino, der die Installation leitete – sicher, dass die M200-Etikettierer mit einer Reihe von vordefinierten Etikettenvorlagen geladen wurden, die leicht zu ändernde, variable Datenfelder enthalten. Paul fügte hinzu: „Obwohl der M200 sehr flexibel und intuitiv für Bediener ist, wollten wir sicherstellen, dass Micks Team über alle notwendigen Hilfsmittel verfügt, um den Übergang von einem Auftrag zum nächsten so schnell und problemlos wie möglich zu gestalten.“ Zudem ermöglicht die Vielseitigkeit der Technologie, die Aufstreich- und Anblasfunktionen umfasst, die sichere Aufbringung einer Vielzahl von Etiketten auf harte oder flexible Oberflächen in statischen oder beweglichen Anwendungen.

    Die Etikettendruck- und Spendetechnologie der Domino-M-Serie wird in einer Reihe von kompakten, modularen Konstruktionen entweder als unabhängige oder als integrierte, vernetzte Drucker angeboten. Das Gerät, das sich für die Anwendung bei sekundären und tertiären Verpackungen sowie direkt auf Produkten eignet, druckt hochaufgelöste Konformitätshinweise, Barcodes und Grafiken auf die Etiketten und bringt die Etiketten dann mit hohen Produktionsgeschwindigkeiten auf jede Verpackung auf. Zu den weiteren Vorteilen gehören ein optional erhältlicher, elektronisch höhenverstellbarer Ständer zur einfachen Umpositionierung des Etiketts auf dem Produkt, während das neue, integrierte HMI-Touchpanel eine einfache Bedienung mit minimaler Schulung bietet.

    prozesstechnik-online.de/cav1014450

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