Schnelligkeit und Effizienz bei der Entwicklung neuer Arzneimittel werden immer wichtiger. Das haben Pfizer/Biontech und Moderna mit ihren mRNA-basierten Covid-19-Impfstoffen gezeigt. Allerdings haben nur wenige Biotech-Unternehmen neue Technologien eingeführt, um ihre Prozesse in der gesamten F&E-Abteilung vollständig zu digitalisieren. Für die Förderung von Innovation und Unternehmenswachstum in der heutigen Welt ist jedoch genau das entscheidend.
Die Nutzung einer cloudbasierten Infrastruktur anstelle von veralteten Datenverwaltungssystemen ist einer der wichtigsten Schritte in Richtung digitale Transformation. Für viele Unternehmen steigert eine solche Umstellung die Produktivität, verbessert die Zusammenarbeit, erhöht die Datenintegrität und stärkt die wissenschaftliche und operative Entscheidungsfindung. So werden auch die Entwicklungszeiten verkürzt und die F&E-Prozesse beschleunigt. Unternehmen, die an isolierten Lösungen wie Papiernotizbüchern, Excel-Tabellen und eigenständigen elektronischen Labornotizbüchern (ELNs) festhalten, fallen bei der Innovation und beim Zugang zu neuen und wachsenden Märkten zunehmend zurück.
Was kann eine F&E-Cloud-Plattform
Eine einheitliche und cloudbasierte F&E-Plattform wie die von Benchling ermöglicht es, alle Daten zentral zu erfassen und zu standardisieren. Das gewährleistet eine hohe Konsistenz und Qualität der Arbeit. Jeder Arbeitsablauf, jedes Experiment, jede Probe und jedes Ergebnis kann von Anfang bis Ende darüber verfolgt werden. Dabei lassen sich zusammengehörige Daten wie Proben, Ergebnisse und Versuchsbedingungen automatisch miteinander verknüpfen. Die Plattform ist speziell auch für die Komplexität großer Moleküle und großer Molekül-F&E-Prozesse konzipiert. Sie kann alles von Sequenzen über Zelllinien bis hin zu den entsprechenden Reagenzien abbilden und verknüpfen. So lässt sich jeder experimentelle Prozess als digitaler, schrittweiser Arbeitsablauf darstellen, der Berichte und Ergebnisse auf der Grundlage der Proben liefert.
Mit dem Einsatz einer F&E-Cloud-Plattform können Forscher die Gesamtzeit der Datenverwaltungsaufgaben, im Vergleich zu ihren ursprünglichen Systemen, um rund 60 % reduzieren. Diese Zeitersparnis gibt ihnen durchschnittlich zehn Stunden pro Woche zurück, die sie mit wertvolleren Aktivitäten wie Versuchsplanung und Analyse verbringen können. Außerdem können alle Teammitglieder an einem zentralen Ort auf die benötigten Daten zugreifen. Wissens- und Datentransfer über langsamere, inkonsistente Wege wie E-Mail werden so vermieden. Eine einzige Informationsquelle hilft außerdem dabei, die Daten aus der Vogelperspektive sowie aus einer vernetzten, detaillierten Sicht zu betrachten. Das führt zu einem schnelleren und tieferen Verständnis der Versuchsergebnisse und ihrer Bedeutung.




