„Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kunden und Technologieanbietern ist wichtiger denn je – insbesondere bei der Entwicklung von erfolgskritischen Lösungen für die Pharma- und Biotechindustrie“, sagte Torsten Türling, CEO der Syntegon-Gruppe. „Die vielen erfolgreichen Beispiele, die auf dem Pharmatag vorgestellt wurden, belegen dies eindeutig. Was Syntegon wirklich auszeichnet, ist unser unerschütterliches Bekenntnis zu Partnerschaften.“
Das Programm bot eine breite Auswahl an neuesten Innovationen, Experteneinblicken und Erfolgsgeschichten aus der Praxis. Höhepunkte waren unter anderem die Keynotes von Brigitte Reutter-Haerle, VP Product Management bei Vetter Pharma, und Christa Myers, Process Chemical Engineer bei CRB. Beide betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit, um bereits heute die Zukunft der pharmazeutischen Industrie zu gestalten.
Praxisbeispiele von Siegfried Hameln, GennVax, Lek d.d., der Stevanato Group und Aspen zeigten, wie Co-Kreation heute schon zu konkreten Ergebnissen führt. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer einen Einblick hinter die Kulissen der Produktion von Syntegon und konnten innovative Maschinenkonzepte und maßgeschneiderte Kundenprojekte aus erster Hand erleben.
Weltpremiere des Syntiso-Linienkonzepts
Die Weltpremiere des Syntiso-Linienkonzepts auf dem Pharmatag verdeutlicht die neue Strategie von Syntegon, die sich auf Wachstum, operative Exzellenz und langfristige Wertschöpfung fokussiert. Die Strategie zielt darauf ab, durch reibungslose Prozesse bessere Geschäftsmodelle zu entwickeln, Kunden Zugang zu den innovativsten Technologien zu verschaffen und mit nachhaltigen Lösungen eine führende Marktposition einzunehmen. Das Syntiso-Linienkonzept für die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika wurde in enger Zusammenarbeit mit zwei Partnern aus der pharmazeutischen Industrie entwickelt. „Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika revolutionieren“, so Stephan März, Executive VP Pharma Liquid bei Syntegon.
Dank handschuhlosem Isolator können pharmazeutische Hersteller ihre Prozesse automatisieren und menschliche Eingriffe minimieren. „Wir gehen mit SynTiso aber noch einen Schritt weiter: Die Roboter sind generell so weit wie möglich vom Prozess entfernt und kommen nur zum aseptischen Rüsten und bei Bedarf zum Einsatz“, erläutert Produktmanager Markus Heinz. Damit erhalten Kunden eine Annex 1-konforme Lösung inklusive First Air Prinzip, bei dem der Luftstrom ungehindert zirkulieren soll. Die Position der Roboter minimiert zusätzlich die Partikel im aseptischen Bereich – was wiederum das Kontaminationsrisiko deutlich reduziert. Dank Echtzeit-Monitoring von Keimen und Partikeln entfällt zudem der Austausch der Sedimentationsplatten.




