Bayer gab rechtzeitig zum Weltverhütungstag am 26. September die Eröffnung einer neuen Produktionsanlage in Turku, Finnland, bekannt, mit der die langfristige Versorgung mit reversiblen Langzeit-Kontrazeptiva (LARCs) sichergestellt werden soll. Neben dieser Produktionsstätte baut Bayer in Alajuela, Costa Rica, eine weitere hochmoderne Produktionsanlage. Beide Projekte sind Teil der Gesamtinvestition von Bayer in Höhe von über 400 Millionen Euro, um Frauen weltweit die Wahlmöglichkeiten und den Zugang zu Verhütungsmitteln zu erleichtern.
Die 250-Millionen-Euro-Investition zur Steigerung der Produktionskapazität von Implantaten und hormonellen Intrauterinsystemen (IUS) in Finnland und das Projekt in Costa Rica spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung des globalen Nachhaltigkeitsziels von Bayer, bis zum Jahr 2030 100 Millionen Frauen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) den Zugang zu modernen Verhütungsmitteln zu ermöglichen. Automatisierung, Robotik und digitale Technologien führen zu effizienteren Abläufen und höheren Kapazitäten der neuen Anlagen, was einen erheblichen Fortschritt bei der Produktion bedeutet.
„Unsere erheblichen Investitionen in Produktionskapazitäten zeigen unser kontinuierliches Engagement, den Zugang zu Medikamenten auf der ganzen Welt zu verbessern“, sagte Holger Weintritt, Mitglied des Executive Leadership Teams und Leiter von Product Supply der Pharmadivision der Bayer AG. „Bei Bayer haben wir eine lange Tradition in der Unterstützung von Familienplanungsprogrammen. Wir sind der festen Überzeugung, dass der Zugang von Mädchen und Frauen zu moderner Empfängnisverhütung eine wesentliche Rolle bei der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, der Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Gemeinschaften und der Erreichung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung spielt.“
331 000 ungewollte Schwangerschaften pro Tag
Trotz aller weltweiten Bemühungen und Fortschritte bei der Familienplanung bleibt die Zahl ungewollter Schwangerschaften weltweit mit 121 Millionen pro Jahr (331.000 pro Tag) unverändert hoch. Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) betrachtet diese ungewollten Schwangerschaften als ein weltweites Versagen bei der Wahrung eines grundlegenden Menschenrechts: der Entscheidung, ob man schwanger werden möchte oder nicht.
„Dies ist eine globale Krise. Die internationale Gemeinschaft hat zugesagt, bis 2030 den universellen Zugang zu moderner Verhütung für alle zu ermöglichen, aber noch immer sind es über 250 Millionen Frauen, für die dies nicht der Fall ist. Wir müssen unsere Transformationsbemühungen für das Leben von Frauen und Mädchen dringend beschleunigen, und das müssen wir gemeinsam tun“, sagte Mariarosa Cutillo, Leiterin der Abteilung Strategische Partnerschaften beim Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA). „Öffentlich-private Partnerschaften wie die zwischen UNFPA und Bayer sind entscheidend, um unser Ziel zu erreichen. Jeder sollte entscheiden können, ob, wann und mit wem er schwanger werden will.“




