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    Weichmachung
    Foto: Foto: Toon Lambrechts / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Weichmachung

    Methode, um harte (Härte) und spröde (Sprödigkeit) Thermoplaste in ihrem Eigenschaftsverhalten günstiger zu gestalten, d. h. elastischer (Elastizität) und
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Die innere Weichmachung erfolgt z. B. durch Mischcopolymerisation (Copolymerisation), wobei mit einer entsprechend weichen Komponente copolymerisiert wird.

    Beispiel: ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol, wobei Butadien die weichmachende Komponente ist). Der Weichmacher ist Teil des durch Copolymerisation gebildeten Makromoleküls. Der Vorteil der inneren Weichmachung ist, dass der Kunststoff dauerhaft weich bleibt und der Weichmacher nicht ausdiffundiert (Diffusion).

    Die äußere Weichmachung erfolgt durch physikalische Beimischung eines chemisch ähnlichen niedermolekularen Weichmacherstoffs, etwa bei PVC durch Zumischung von 10–20 % DOP (Dioctylphthalat) oder ähnlichem, wobei aus Hart-PVC Weich-PVC entsteht. Der Weichmacher ist über Dipol-Wechselwirkungen mit den Makromolekülen verknüpft, weshalb es zu einem Ausdiffundieren des Weichmachers kommen kann.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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