Beispiele sind etwa Spalten bei Schraubelementen bzw. bei Dichtverbindungen, falsch bzw. entgegen GMP-Vorgaben montierte T-Stückabgänge bzw. Membran- oder Kugelventile, Dopplungen etc.
Toträume bzw. Mikrototräume sind unabhängig vom Volumen äußerst kritische und unerwünschte Systembereiche, die unkalkulierbare Medienreaktionen / -veränderungen ermöglichen und sich häufig kaum einer vollständigen Reinigungsoperation unterziehen lassen, bzw. in Grenzfällen auch korrosionstechnisch (Spaltkorrosion) bedenklich sein können.
Bei der Planung / Prüfung von Konstruktionen aus Edelstahllegierungen sollte deshalb ein wesentliches Augenmerk darauf gelegt werden, konstruktive Toträume kategorisch zu vermeiden.
Abb. T 9: Schematische Darstellung eines Totraums als konstruktiver Spaltbereich. (Quelle: G. Henkel)
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