ISS wurde 2006 als Spin-off des Politecnico di Milano gegründet und hat sich auf 3D-Vision-Systeme für Robotikanwendungen sowie KI-gestützte Bildverarbeitung spezialisiert. Die Lösungen kommen in Automatisierungsprozessen zum Einsatz und ermöglichen hochpräzise Führungssysteme und Qualitätskontrollen. Steriline arbeitet bereits seit 2014 mit ISS zusammen und setzt dessen Technologien seitdem in eigenen Anlagen ein.
Position im Markt gestärkt
Mit der nun abgeschlossenen Übernahme wird Steriline alleiniger Gesellschafter von ISS. „In einem Umfeld, in dem Digitalisierung und Automatisierung die Produktions- und Kontrollprozesse neu definieren, stärkt der Zusammenschluss unsere Position erheblich“, erklärt Steriline-CEO Ilaria Fumagalli. Ziel sei es, neue Lösungen für sterile Produktionsumgebungen zu entwickeln und Qualitäts- und Rückverfolgbarkeitsstandards weiter zu erhöhen.
Auch ISS-CEO Pietro Brivio sieht in der Transaktion einen strategischen Schritt: Die Kombination der Kompetenzen beider Unternehmen ermögliche es, technologische Entwicklungen schneller voranzubringen und international wettbewerbsfähiger zu agieren. Der Zusammenschluss soll langfristig Innovationen im Bereich pharmazeutischer Automatisierung fördern.
Ausbau KI-gestützter Technologien
Die Integration von ISS in Steriline schafft damit eine gemeinsame Basis für den weiteren Ausbau KI-gestützter Technologien – ein Segment, das im pharmazeutischen Produktionsumfeld zunehmend an Bedeutung gewinnt, etwa bei Qualitätssicherung, Materialhandling und Prozessvisualisierung.




