Durit entwickelt und fertigt seit 35 Jahren hochwertige Präzisionswerkzeuge und Bauteile aus Hartmetall, die in einer Vielzahl von Branchen zur Anwendung kommen, ob im Maschinen- und Anlagenbau, der Ventil- und Pumpentechnik oder in der Chemie-, Pharmazie und Medizintechnik. Rund 60 verschiedene Hartmetall-Sorten bieten eine breite Basis, um für jeden Bedarf individuell die perfekte Materialmischung zusammenzustellen. In feinster bis zu grober Körnung, in vielfältigen Härtegraden, in komplexen Geometrien und Größen, angefangen bei einem Bohrungsdurchmesser von 0,5 mm bis hin zu einem Außendurchmesser von bis zu 500 mm. Um stets eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten, bleibt der gesamte Herstellungsprozess von der Pulververarbeitung über das Sintern bis zum hochpräzisen Endprodukt bei Durit im eigenen Hause.
Für die Anwendung in der pulververarbeitenden Industrie liefert Durit ein umfangreiches Produktprogramm. Dazu gehören Tablettierwerkzeuge, beispielsweise hartmetallbestückte Matrizen und Stempel, Mittelstifte, Dorne und Hülsen. Gerade bei der Verarbeitung von stark abrasiven Medien in der Großserienfertigung haben sich Hartmetall-Komponenten hervorragend bewährt. Hier entfalten ihre positiven Eigenschaften ihre volle Wirkung:
- Hohe Härte bis zu 2000 HV30
- Sehr gute Verschleißbeständigkeit und Druckfestigkeit
- Außerordentliche Steifigkeit
- Gute Korrosionsbeständigkeit
Natürlich spielt die anwendungsgerechte, prozessoptimierte Auswahl der verschiedenen Sorten eine entscheidende Rolle, um Funktion und Standzeit der Werkzeuge in der Produktion zu verbessern. Das Gleiche gilt für die Werkzeugkonstruktion, die sich nach den oft unterschiedlichen Belastungsgraden in der Praxis richtet. Bei einem Zwei-Komponenten-Stempel zum Beispiel besteht der verschleißgefährdete Pressbereich aus Hartmetall – für den Stempelschaft und -kopf, der nicht so sehr dem Abrieb ausgesetzt ist, reicht gehärteter Werkzeugstahl in der Regel aus.
Die Ergebnisse solch maßgeschneiderter Lösungen überzeugen voll und ganz. So können die Standzeiten durch den Einsatz von Werkzeugen mit einer Bestückung aus Hartmetall im Vergleich zu herkömmlichen Stahlwerkzeugen bis um das 50-fache erhöht werden. Damit steigt auch die Produktivität. Denn Werkzeugwechsel sind künftig wesentlich seltener erforderlich, so dass die Pressen deutlich länger in Betrieb bleiben können.
Ein Anwendungsbeispiel verdeutlicht die Spannbreite. Bei der Herstellung von Kapseln aus Hartgelatine mit einem äußerst abrasiven Material verwendete der Hersteller zum Pressen zunächst einen Matrizenstempel aus gehärtetem Edelstahl. Mit vier bis sechs Wochen war die Standzeit allerdings enttäuschend. Dies änderte sich radikal, als ein Werkzeug aus Hartmetall zum Einsatz kam. Die Standzeit erhöhte sich auf einen sagenhaften Wert. Die Presse konnte über ein Jahr volle Leistung erbringen – ohne Qualitätsverlust, ohne Ausfall und ohne dass das Werkzeug durch Verschleiß Schaden nahm.




