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    Selbstdrainage
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    Lexikon Pharmatechnologie

    Selbstdrainage

    Selbsttätiges völliges Entleeren der Flüssigkeiten von Behältern oder Rohrleitungssystemen bei der Öffnung der Absperrorgane (Ventile) unter Wirkung der
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Im pharmazeutischen Edelstahlbehälterbau ist bei der Bodenausführung besonders darauf zu achten, dass eine völlige Selbstentleerung möglich ist. Oft wird dies dadurch behindert, dass durch das Einschweißen (Schweißen) des zentralen Ablaufstutzens ein Bodeneinzug (durch mechanische Schweißspannungen) erfolgt, der eine ringförmige Ablaufbarriere im Boden verursacht. Dies ist aus reinigungstechnischen (Reinigung) Gründen unbedingt zu vermeiden.

    Bei Rohrleitungssystemen ist auf Entleerungsneigungen bei der Verlegung zu achten. Reduzierungen werden dabei in der Regel exzentrisch ausgeführt. Schweißnähte unterstützen die einwandfreie Selbstdrainage durch auf Minima begrenzte Schweißnahtüberwölbungen / -unterwölbungen. Speziell bei Kunststoffverrohrungen ist auf die Vermeidung von typischen Schweißwulstbildungen (Schweißwulst) zu achten.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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