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    Schleifkörnung
    Foto: Foto: Crystal Jo / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Schleifkörnung

    Siehe auch: Körnung, Schleifkornstufe, Kornstufenauswahl. Der Oberflächenbearbeitungsprozess des mechanischen Schleifens, z. B. von austenitischen
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Der Oberflächenbearbeitungsprozess des mechanischen Schleifens, z. B. von austenitischen Edelstahllegierungen, ist ein typisch spanabhebender Formgebungsvorgang, der die bearbeitete Oberfläche entsprechend nachhaltig durch Einstellung eines Rauheitsprofils (Rauheit) prägt. Die Schleifkörnungen K 30, 360, 600 können auf reproduzierbare Weise entsprechenden Rauheitswerten Ra / Rz der Oberfläche zugeordnet werden, wobei je nach Schliffart (trocken, nass) und Schleifmittel (Band, Scheibe) mitunter allerdings erhebliche Toleranzen zu beachten sind (Tab. S 2).

    Erfahrungsgemäß liegt das Verhältnis von Ra- zu Rz-Werten beim mechanischen Schleifen bei Rz: Ra = 5 … 8.

    Durch anschließendes chemisches Beizen der Edelstahloberfläche ändern sich die Ra- und Rz-Werte kaum.

    Durch elektrochemisches Polieren (Abtrag z. B. 15-20 µm) reduzieren sich die Ra- und Rz-Werte der Edelstahloberfläche i. Allg. um ca. 30–50 %.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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