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    Scherverformung
    Foto: Foto: Crystal Jo / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Scherverformung

    Auch: Scherung. Formelzeichen: γ, Einheit: s-1. Verformung eines Körpers aufgrund einer wirkenden Schubspannung bzw. in Grenzbereichen bei der
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Formelzeichen: γ, Einheit: s-1.

    Verformung eines Körpers aufgrund einer wirkenden Schubspannung bzw. in Grenzbereichen bei der Einschnürung eines Körpers beim Zugversuch als Folge einer Normalspannung mit entsprechender Längsdehnung aufgrund der kontinuitätsbedingten Querkontraktion (Poissonsche Zahl).

    Die Scherverformung verursacht eine entsprechende Schiebung im Körper mit dem Zusammenhang τ = G x γ, mit τ = Schubspannung, G = Schubmodul und γ = Scherverformung oder Schiebung.

    Die Scherverformung und die Dilatation zusammen bilden die Deformation als sogenannte Gesamtverformung, die sich wiederum aus dem elastischen und dem plastischen Anteil zusammensetzt.

    Mathematisch lässt sich der Deformationsvorgang als symmetrischer Tensor (Deformationstensor) darstellen, wobei die Normalspannungen durch die 1. Symmetrale des Tensors σii und die Schubspannungen durch die übrigen Elemente des Tensors σij (i ungleich j) definiert sind.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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