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    Restkontamination
    Foto: Foto: Walter Otto / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Restkontamination

    Auch: Restverunreinigung. Siehe auch: Kontamination, Validierung. Werden im praktischen Anlagenbetrieb im Pharmabereich organisch oder anorganisch
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Siehe auch: Kontamination, Validierung.

    Werden im praktischen Anlagenbetrieb im Pharmabereich organisch oder anorganisch kontaminierte Oberflächen aus einer austenitischen Edelstahllegierung einer kontrollierten Reinigung wie z. B. einem standardisierten CIP-Prozess nach einer definierten Standard Operation Procedure (SOP) unterzogen, so ist davon auszugehen, dass jeder Reinigungsvorgang nur einen begrenzten Erfolg haben kann und letztlich in jedem Falle Restkontaminationen zurückbleiben.

    Die Größe der jeweiligen Restkontamination hängt vom Oberflächenzustand (Oberfläche) der Edelstahloberfläche, insbesondere von der Topographie, Morphologie und dem Energieniveau ab und ist in Bezug zu setzen zu dem spezifizierten Reinigungsgrad bzw. der erlaubten Restverunreinigung. Bei der Bestimmung der Restkontamination ist die Mess- und Auswertmethode exakt zu definieren, z. B.:

    • mikroskopische Keimauszählung auf einem definierten Flächenbereich,
    • Eluierungsprüfung (Eluierung) mit Verunreinigungsbestimmung im Eluat.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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