Bei einer Reihe technologischer Methoden bzw. Verfahren zur Prüfung von Oberflächen von Bauteilen aus austenitischen Edelstahllegierungen hinsichtlich (mikro-)geometrischer Defekte (Defektoskopie), (lokaler) morphologischer (Morphologie) oder korrosionstechnischer (Korrosion) Unregelmäßigkeiten bzw. des funktionalen Verhaltens werden chemische Prüfsubstanzen genutzt.
Beispiele:
- Penetrationsmittel für die Penetrationsprüfung,
- Schwefelsäure- / Kupfersulfatlösungen für den Strauss-Test,
- Salpetersäurelösungen für den Huey-Test,
- Eisenchloridlösungen für den Korrosionstest nach ASTM G61 und G 150 (American Society for Testing and Materials),
- Eisencyanatlösungen für die chemische Prüfung einer intakten chromoxidreichen Passivschicht nach ASTM A380,
- Deionat als Prüfmittel für eine intakte chromoxidreiche Passivschicht,
- organische Nährsubstanzen für den Riboflavin-Test zur Ermittlung der effektiven Reinigbarkeit mittels CIP-Reinigung.
Alle genannten Chemikalien sind im Rahmen der exakt beschriebenen Prüfprozeduren zu verwenden und danach gemäß Vorschrift sachgemäß zu entsorgen.
© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie
