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    Pfizer hat High-Containment-Werk in Freiburg eröffnet
    Bildquelle nicht angegeben
    Branche & Markt

    Pfizer hat High-Containment-Werk in Freiburg eröffnet

    Mit einem Festakt eröffnete der Pfizer-Produktionsstandort in Freiburg am 24. Mai 2022 seine neue „HighCon“-Fabrik. Das Werk steht für die effiziente und
    Veröffentlicht
    07. Juni 2022
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Branche & Markt

    „Mit der hochmodernen automatischen HighCon-Fabrikanlage erweitern wir das Pfizer-Zukunftswerk zu einer ressourceneffizienten Produktionsstätte, die Hochtechnologie mit modernstem Energiemanagement verbindet“, erklärte Dr. Axel Glatz, Werksleiter in Freiburg. Die HighCon-Anlage ermöglicht einen hoch automatisierten und gleichzeitig nachhaltigen Produktionsprozess vom Pulver bis zur Tablette: „Alle Maschinen und Abläufe sind intelligent mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien vernetzt, wodurch das Freiburger Pfizer Werk flexibler, schneller und ressourcenschonender produzieren kann.“

    Kapazität der Arzneimittelproduktion mehr als verdoppelt

    Auf 13 500 m2 – das ist ungefähr die Fläche von zwei Fußballfeldern – können künftig bis zu 7 Milliarden feste Tabletten und Kapseln zusätzlich hergestellt werden. Dadurch erhöht der Freiburger Standort seine Gesamtkapazität auf jährlich bis zu 12 Milliarden Tabletten und Kapseln – eine Steigerung in Höhe von 140 %. Damit gehört das Werk zu den leistungsfähigsten Produktionsstätten im globalen Pfizer-Netzwerk.

    Verkürzte Produktionszeiten

    Pfizer verkürzt mit der High-Containment-Anlage die Entwicklungs- und Produktionszeiten hochpotenter Arzneimittel, um Patientinnen und Patienten in 150 Ländern weltweit noch schneller mit lebenswichtigen Medikamenten u. a. zur Behandlung von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Covid-19 versorgen zu können. Das dürfte auch für die Zukunft eine wichtige Rolle spielen: „Pfizer hat die Intention, das sogenannte „Lightspeed“-Verfahren, das die systematischen Schritte zur Herstellung des Covid-19-Medikaments auf sechs Monate – statt normalerweise zwei bis drei Jahre – reduziert hat, auch bei zukünftigen Neueinführungen anzuwenden“, sagt Werksleiter Dr. Axel Glatz.

    Baden-Württembergs Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, zeigte sich beeindruckt: „Ich beglückwünsche das Unternehmen Pfizer zu dieser Produktionsanlage, in der ab sofort im großen Maßstab weltweit zur Pandemie-Bekämpfung dringend benötigte Medikamente hergestellt werden. Die Produktionsanlage ist in besonderem Maße mit hochmoderner Technologie ausgestattet und greift in vorbildlicher Art und Weise Nachhaltigkeitsaspekte auf. Unter Berücksichtigung von Ressourceneffizienz und Energiemanagement wird hier ein hoch automatisierter und gleichzeitig nachhaltiger Produktionsprozess vom Pulver bis zur Tablette ermöglicht. Als Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg bin ich stolz, dass sich das Unternehmen damit zum attraktiven Standort Freiburg hier in Baden-Württemberg bekennt.“

    „Diese Anlage setzt neue Maßstäbe in Sachen Hochtechnologie, Energie- und Ressourceneffizienz“, so Dr. Franziska Brantner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

    Pharma

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    Der Neubau der HighCon-Anlage unterstreicht nicht nur den Nachhaltigkeits- und Innovationsgedanken, sondern ist auch ein Bekenntnis zur Allianz mit dem Pharmaunternehmen Bristol Myers Squibb im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gemeinsam mit Pfizer vertreibt das Unternehmen ein für die Versorgung von Patientinnen und Patienten in Deutschland bedeutendes Herz-Kreislauf-Medikament. Dieses Medikament wird ebenfalls in der HighCon in Freiburg hergestellt. Bristol Myers Squibb hat sich an der Finanzierung der entsprechenden Produktionskapazitäten beteiligt.

    Nachhaltige Medikamentenherstellung

    Das Werk in Freiburg gilt in der Pfizer-Gruppe als grüner Leuchtturm und ist laut Umweltbundesamt ein Beispiel guter Praxis für nachhaltige Arzneimittelproduktion. Das Werk kann derzeit bis zu 90 % der Energie aus nachhaltigen Quellen ziehen, darunter Wärme aus Holz-Pellets sowie Geo- und Solarthermie. Beim Bau der HighCon-Anlage wurde durch die Integration eines innovativen CO2-einsparenden Lüftungssystems weiter konsequent auf den ökologischen Fußabdruck geachtet – auch wenn sich der Energieverbrauch des Standortes insgesamt erhöhen wird, wenn die neue Anlage voll ausgelastet ist.

    Pfizer in Freiburg ist ein wesentlicher Treiber der starken Wirtschaft von Baden-Württemberg. Wie bei seinen vorherigen Investitionsprojekten kooperierte das Unternehmen beim Bau der HighCon-Anlage vornehmlich mit hochspezialisierten regionalen Partnerunternehmen. Zudem gehört das Pfizer-Werk mit aktuell über 1800 Mitarbeitenden zu den größten privatwirtschaftlichen Arbeitgebern der Region. Die Beschäftigtenzahl hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Bis Ende 2022 soll sie erneut ansteigen – voraussichtlich auf 2000 Mitarbeitende. Hinzu kommen rund 140 Mitarbeitende, die am Standort Karlsruhe beschäftigt sind.

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