„Mit der hochmodernen automatischen HighCon-Fabrikanlage erweitern wir das Pfizer-Zukunftswerk zu einer ressourceneffizienten Produktionsstätte, die Hochtechnologie mit modernstem Energiemanagement verbindet“, erklärte Dr. Axel Glatz, Werksleiter in Freiburg. Die HighCon-Anlage ermöglicht einen hoch automatisierten und gleichzeitig nachhaltigen Produktionsprozess vom Pulver bis zur Tablette: „Alle Maschinen und Abläufe sind intelligent mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien vernetzt, wodurch das Freiburger Pfizer Werk flexibler, schneller und ressourcenschonender produzieren kann.“
Kapazität der Arzneimittelproduktion mehr als verdoppelt
Auf 13 500 m2 – das ist ungefähr die Fläche von zwei Fußballfeldern – können künftig bis zu 7 Milliarden feste Tabletten und Kapseln zusätzlich hergestellt werden. Dadurch erhöht der Freiburger Standort seine Gesamtkapazität auf jährlich bis zu 12 Milliarden Tabletten und Kapseln – eine Steigerung in Höhe von 140 %. Damit gehört das Werk zu den leistungsfähigsten Produktionsstätten im globalen Pfizer-Netzwerk.
Verkürzte Produktionszeiten
Pfizer verkürzt mit der High-Containment-Anlage die Entwicklungs- und Produktionszeiten hochpotenter Arzneimittel, um Patientinnen und Patienten in 150 Ländern weltweit noch schneller mit lebenswichtigen Medikamenten u. a. zur Behandlung von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Covid-19 versorgen zu können. Das dürfte auch für die Zukunft eine wichtige Rolle spielen: „Pfizer hat die Intention, das sogenannte „Lightspeed“-Verfahren, das die systematischen Schritte zur Herstellung des Covid-19-Medikaments auf sechs Monate – statt normalerweise zwei bis drei Jahre – reduziert hat, auch bei zukünftigen Neueinführungen anzuwenden“, sagt Werksleiter Dr. Axel Glatz.
Baden-Württembergs Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, zeigte sich beeindruckt: „Ich beglückwünsche das Unternehmen Pfizer zu dieser Produktionsanlage, in der ab sofort im großen Maßstab weltweit zur Pandemie-Bekämpfung dringend benötigte Medikamente hergestellt werden. Die Produktionsanlage ist in besonderem Maße mit hochmoderner Technologie ausgestattet und greift in vorbildlicher Art und Weise Nachhaltigkeitsaspekte auf. Unter Berücksichtigung von Ressourceneffizienz und Energiemanagement wird hier ein hoch automatisierter und gleichzeitig nachhaltiger Produktionsprozess vom Pulver bis zur Tablette ermöglicht. Als Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg bin ich stolz, dass sich das Unternehmen damit zum attraktiven Standort Freiburg hier in Baden-Württemberg bekennt.“
„Diese Anlage setzt neue Maßstäbe in Sachen Hochtechnologie, Energie- und Ressourceneffizienz“, so Dr. Franziska Brantner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.




