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    Passivierungspotenzial
    Foto: Foto: Melany @ tuinfosalud.com / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Passivierungspotenzial

    Siehe auch: Aktiver Bereich. Formelzeichen: Upas = Upass, Einheit: mV. In der Stromdichtepotenzialkurve das elektrische Potenzial, das beim Übergang vom
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Formelzeichen: Upas = Upass, Einheit: mV.

    In der Stromdichtepotenzialkurve das elektrische Potenzial, das beim Übergang vom aktiven Zustand zum Übergangszustand, bei welchem die anodische Stromdichte mit ipass. = Passivierungsstromdichte ein Maximum erreicht, vorliegt.

    Bei weiterer Potenzialsteigerung zu edleren Werten hin erfolgt dann ein Stromabfall auf ip = Passivstromdichte, welche bei Uakt. (= Aktivierungspotenzial) erreicht wird.

    Das Passivierungspotenzial ist eine wesentliche Größe bei der Beurteilung des elektrochemischen Korrosionswiderstandes des Legierungsmaterials und nicht zu verwechseln mit dem Repassivierungspotenzial. Die Bedeutung des Passivierungspotenzials bei der Beurteilung des Korrosionswiderstandes einer austenitischen Edelstahllegierung erklärt sich dadurch, dass hohe (edle) Potenziale auf geringen Korrosionswiderstand hinweisen und große Energiebeträge aufgewendet werden müssen, um eine Passivschicht zu erzeugen.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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