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    Optimieren und simulieren auf einer Plattform
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    Branche & Markt

    Optimieren und simulieren auf einer Plattform

    Mit Hilfe der Supply Chain Plattform von Llamasoft können Pharmaungernehmen verschiedene Szenarien testen und durchspielen und alternative Supply Chains modellieren. Damit lassen sich Distributionswege optimieren und globale Lieferketten rentabler gestalten.
    Veröffentlicht
    01. Februar 2019
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Branche & Markt

    Mit seiner Supply-Chain-Design-Plattform ermöglicht Llamasoft einen ganzheitlichen Blick auf die gesamte Supply Chain. Der Anwender kann damit verschiedene Szenarien testen und durchspielen und alternative Supply Chains modellieren und gegeneinander abwägen. Er kann die verschiedenen Modelle visualisieren und ihre Ergebnisse mit anderen Teams, dank Cloud-Technologie, weltweit teilen. Damit lassen sich Distributionswege optimieren und globale Lieferketten rentabler gestalten.

    Weltweit tätige Pharmaunternehmen müssen nicht nur unter höchsten Qualitäts- und Sicherheitsansprüchen produzieren, sondern auch dafür Sorge tragen, dass die oft lebenswichtigen Arzneimittel und Medizinprodukte jederzeit zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ankommen. Eine nahtlose Nachverfolgung von Störungen oder plötzlichen Änderungen entlang der Lieferkette ist für die Branche unabdingbar.

    Bayer, Astra Zeneca, Baxter und Co. müssen darüber hinaus in der Lage sein zu erkennen, wie ihre Lieferkette unter veränderten Marktbedingungen und auf äußere Einflüsse reagiert. Sie sind auf ein System wie die Supply-Chain-Design-Plattform angewiesen, das eine entsprechende Nachverfolgung abbilden kann, Cost-to-Service-Prozesse zeigt und es ermöglicht, diese mit einem Modellierungsprozess flexibel und wiederholbar anhand verschiedener KPIs zu betrachten. Damit werden fundierte Entscheidungen in der Lieferkette möglich.

    In der Regel liegen die dafür notwendigen Daten über verschiedene Abteilungen verteilt, etwa in der Planung, dem Finanzbereich, der Logistik, aber auch in der Produktion. Für eine erfolgreiche Modellierung müssen sie aus den verschiedenen Abteilungen abgeschöpft und konsolidiert werden.

    Eine Erschwernis dabei ist, dass die Daten nicht nur aus unterschiedlichen Abteilungen stammen, sondern auch von verschiedenen Systemen kommen und daher unterschiedliche Formate haben. Um diese verschiedenen Informationen zu den Prozessen in verschiedensten Unternehmensbereichen jedoch sinnvoll für das Optimieren der Supply Chain zu nutzen und übersichtlich darzustellen, ist eine Aufbereitung notwendig. Das übernimmt die Llamasoft-Supply-Chain-Design-Plattform.

    Einsatz bei Baxter

    Ein Anwender ist das amerikanische Unternehmen Baxter, ein weltweit tätiger Hersteller von Arznei- und Medizinprodukten. Mithilfe seiner-Supply-Chain-Design-Plattform sammelt der weltweit tätige Hersteller von Arznei- und Medizinprodukten die anfallenden Daten und stellt sie übersichtlich dar, um die die Supply Chain betreffenden Entscheidungsprozesse kontinuierlich anzupassen. So kann das Unternehmen auf einen Blick erkennen, welche Folgen die Anpassungen der Lieferkette haben, und die Vor- und Nachteile gezielt einschätzen. Der Anwender kann darüber hinaus ablesen, welche Auswirkungen sich auf die laufenden Kosten ergeben und wie sich die Transportwege der Waren verändern, etwa vom Verteilungszentrum zum Kunden. Diese datenbasierten Einsichten ermöglichen in Summe einen transparenten Entscheidungsprozess an dessen Ende idealerweise verbesserte Lieferketten stehen, die in diesem Fall auf Rentabilität optimiert sind.

    Pharma

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    Dashboards als Basis

    Üblicherweise werden Daten aus der Lieferkette, etwa aus ERP-, Transport-, Lager- und anderen Systemen, erfasst und angereichert. Aus diesen Daten lassen sich umfangreiche und detaillierte Rentabilitäts-Dashboards generieren. Idealerweise haben verschiedene Teams auf der operativen Ebene Zugriff auf diese Dashboards. So sehen etwa die Verkäufer, ob der von ihnen vorgeschlagene Preis angesichts der End-to-End-Lieferkosten rentabel ist. Oder die Logistiker nutzen die Daten als Basis für die Verhandlung neuer Preise mit den Lieferanten.

    Von der zentralen Organisation bis zu den operativen Teams ermöglicht eine Plattform wie die von Llamasoft damit eine dezentralisierte Organisation, die zwischen der langfristigen Strategie und der kurzfristigen Umsetzung derselben vermittelt. Ein von einem internationalen Pharmaunternehmen im Rahmen eines Supply Chain Design Center of Excellence (CoE) geformtes Supply-Chain-Analytics-Team soll sich laut dem Unternehmen nicht nur auf das Erstellen von Berichten konzentrieren, sondern als Expertenpool begreifen. Dieser Expertenpool weiß, wie man die Daten liest und analysiert, um sie zu bewerten und schlägt Verbesserungen im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes vor.

    Dieser übergreifenden Organisationsstruktur liegt dank der Llamasoft-Plattform eine sogenannte Single Source of Truth zugrunde, die eine schnelle Entscheidungsfindung in der Supply Chain unterstützt. Globale und regionale Trends können rasch abgelesen und wie in einem Frühwarnsystem Maßnahmen abgeleitet und beschlossen werden. Da die Informationen von der globalen Organisation bis hin in die lokalen Niederlassungen ausgetauscht werden können, lassen sich Trends schneller identifizieren und Synergien nutzen. Dank der insgesamt faktenbasierten, datengestützten Analyse können auf Grundlage globaler Analysen präzise Entscheidungen getroffen werden.

    Ein solcher Ansatz ist nur möglich, weil Daten aus sämtlichen Bereichen des Unternehmens zusammenfließen. Diese Fülle ermöglicht erst den ganzheitlichen Blick auf die Supply Chain und ersetzt den ineffizienten, auf kleine Ausschnitte der Gesamtlieferkette ausgerichteten Prozess.

    Entscheidungen auf fundierter Basis

    Die Dashboards mit den gesammelten Daten ermöglichen dem Unternehmen, Antworten auf kritische Fragen zu finden. Etwa dann, wenn unklar ist, für welchen Preis ein Artikel in verschiedenen Regionen verkauft werden soll, oder wenn es um die Frage geht, welche Märkte in Betracht gezogen werden sollen. Aus ihnen ist auch ablesbar, mit welchen Möglichkeiten die Rentabilität verbessert werden kann.

    Durch die integrierte Cost-to-Serve-Analyse lassen sich darüber hinaus die Kosten der Supply Chain für alle SKU-Nummern in allen Regionen nachweisen – von der Bestellung bis zur Auslieferung. Damit kann mangelnde Rentabilität aufgespürt werden, und zwar nach Produktgruppen, Regionen oder beispielsweise identifiziert weniger optimalen Geschäftsprozessen, was ansonsten nicht sichtbar wäre. Diese granulare Kosten-Nutzen-Analyse verwendet das Unternehmen beispielsweise dafür, basierend auf der Rentabilität Entscheidungen zu treffen, in welcher Region sich Investitionen lohnen oder aus welchen Regionen man sich eventuell zurückziehen sollte.

    Die Modellierung der Supply Chain, das Supply Chain Design erzeugt signifikante Mehrwerte für Unternehmen. Dafür sind schnelle Modellierungszeiten und rasche Ergebnisse entscheidend. Ein Supply Chain Design Center of Excellence ist ein Beispiel dafür, wie ein Unternehmen sein operatives Denken und Handeln verbessern kann, wenn Entscheidungen zunehmend auf einer fundierten Datenanalyse beruhen und alle operativen Teams damit von einem leistungsstarken internen Beratungsteam versorgt werden.

    www.prozesstechnik-online.de

    Autor: Michael Wallraven

    Geschäftsführer,

    Llamasoft Deutschland

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