Die Optima Unternehmensgruppe setzt ihren Wachstumskurs fort: Mit steigenden Umsätzen, neuen Standorten und Investitionen in Pharma-, Verpackungs- und Digitalisierungsstrategien behauptet sich der Maschinenbauer auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld.
Wachstum trotz schwierigem Umfeld
Die Optima Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Umsatz um mehr als 6 % auf 850 Mio. Euro gesteigert. Gleichzeitig entstanden 300 neue Arbeitsplätze, womit die Zahl der Mitarbeitenden auf 3700 anwuchs. Rund 600 Beschäftigte sind an 18 internationalen Standorten tätig.
CEO Dr. Stefan König sieht in der Entwicklung einen klaren Beleg für die Bedeutung von branchenspezifischem Know-how und innovativen Lösungen, um den steigenden Anforderungen dynamischer Märkte gerecht zu werden.
Parallel baute das Unternehmen sein globales Netzwerk weiter aus: Neben der Expansion in den USA wurde die Präsenz in Indien durch die Übernahme eines Engineering-Teams gestärkt, während in China die lokale Produktion ausgebaut wurde. Neue Standorte in Irland, Italien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen Kundennähe und Projektgeschwindigkeit weiter erhöhen.
Pharma-Boom durch Annex 1
Ein wesentlicher Wachstumstreiber bleibt das Geschäft mit Pharma- und Diagnostiklösungen. Besonders stark nachgefragt sind Abfüllanlagen für GLP-1-Präparate, High-Potent-Produkte sowie aseptische Anwendungen, Isolator-Technologien und Gefriertrocknung.
Im Fokus steht dabei die Umsetzung verschärfter regulatorischer Anforderungen wie EU-GMP Annex 1. Optima positioniert sich entlang der gesamten Prozess- und Anlagenkette, um Pharmaunternehmen bei der Entwicklung validierbarer und wirtschaftlicher Lösungen zu unterstützen.
„Annex 1 verändert Investitionsentscheidungen grundlegend“, betont Dr. Johannes-Thomas Grobe, CEO Optima Pharma.
Verpackungswandel durch PPWR
Auch im Konsumgüterbereich treiben regulatorische Vorgaben die Nachfrage. Insbesondere die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) beschleunigt den Umstieg auf nachhaltigere Materialien.
Optima reagiert mit gezielten Technologieinvestitionen und entwickelt Anlagen für Dry Molded Fiber und Papierumformung. Ziel ist es, faserbasierte Verpackungslösungen industriell skalierbar zu machen und wirtschaftlich umzusetzen.




