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    Nahthomogenität
    Foto: Foto: Harrison Cohen / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Nahthomogenität

    Siehe auch: Montagekontrolle. Geometrische und strukturelle Gleichmäßigkeit einer Schweißnaht beim Verschweißen (Schweißen) von Teilen aus Kunststoff und
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Geometrische und strukturelle Gleichmäßigkeit einer Schweißnaht beim Verschweißen (Schweißen) von Teilen aus Kunststoff und aus austenitischem Edelstahl.

    Die Schweißnahthomogenität ist neben der Konstanz und Kontrolliertheit des Schweißverfahrens und des Schweißablaufs (Schweißparameter) v. a. auch von der Nahtvorbearbeitung (Reinigung, Exaktheit der Geometrie betreffend Spalt, Wanddickengleichheit etc.), der Werkstoffhomogenität (bei austenitischen Edelstahllegierungen etwa betreffend S-Gehalte) und der Werkstoffreinheit abhängig.

    Die Nahthomogenität wird beurteilt nach der geometrischen Nahtgeradheit (Mäandergrad [Mäanderbildung]), der Nahtbereichsbreite, der gleichmäßigen Nahtschuppung, der Nahthöhe, der Wurzelausschweißung und speziell bei austenitischen Edelstahllegierungen der Nahtbelegung durch Schlacke etc.

    In der Praxis empfiehlt sich, neben einer Beschreibung aller Parameter (samt Toleranzen), v. a. auch Musterschweißproben (mit Originalmaterial) mit dem Kunden (Vertreter) verbindlich zu vereinbaren.

    Die Normvorgaben aller bekannten nationalen und internationalen Standards sind hierbei meist nicht ausreichend, um auf dieser Basis in jedem Fall auslegungsfreie Vereinbarungen treffen zu können.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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