Das Zerkleinern von Feststoffen hat meist die Ziele,
- die Oberfläche der Partikel zu vergrößern, um so die Lösungsgeschwindigkeit zu erhöhen, und
- unterschiedliche Partikelgrößen anzugleichen, um so eine homogene Mischbarkeit zu gewährleisten.
In Abhängigkeit von der gewünschten Partikelgröße werden unterschiedliche Mühlen eingesetzt (W. A. Ritschel, A. Bauer-Brandl: Die Tablette, ECV · Editio Cantor Verlag, Aulendorf, 2012):
- grobe Mühlen (Produkt: 5–50 mm),
- mittlere Mühlen (Produkt: 0,1–5 mm),
- Feinmühlen (Produkt: 100 µm),
- Kolloidmühlen (Produkt: < 5 mm).
In der Pharmaproduktion werden fast ausschließlich Feinmühlen wie Schläger- (Fächerschläger-, Stift-), Kugel- und Strahlmühlen eingesetzt.
© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie
