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    Mikroloch
    Foto: Foto: Harrison Cohen / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Mikroloch

    Loch auf der Oberfläche eines Bauteils aus einer austenitischen Edelstahllegierung mit einem Durchmesser von i. Allg. ca. 0,1–0,3 mm; um das Lochzentrum
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    In austenitischen Edelstahllegierungen entstehen Mikrolöcher vorwiegend durch Lochfraßkorrosion.

    Drückt man mit einer Metallnadel in das Lochzentrum, so bricht man in der Regel in das birnenförmige korrosiv (Korrosion) ausgehöhlte Volumen, wobei die Tiefen in der Regel 1–3 mm betragen können und dadurch eine erfolgreiche Sanierung lochkorrosiv geschädigter Edelstahloberflächen meist nicht möglich ist.

    Abb. M 14: Lochfraßkorrosion auf einer CrNi-Stahloberfläche nach Beanspruchung mit Cl–-haltigen Lösungen. V = 10 x. (Quelle: S. Lohmeyer, Edelstahl, Bd. 70, Expert-Verlag, Grafenau)

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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