Von den bis heute bekannten 118 chemischen Elementen zählen 97 zu den Metallen – z. B. Aluminium, Chrom, Nickel, Eisen, Molybdän, Titan, Tantal, Blei, Kupfer, Zinn, Zink etc.
Die Einteilung der Metalle erfolgt nach chemischen und physikalischen Gesichtspunkten, z. B. wird je nach Dichte zwischen Leichtmetallen (z. B. Aluminium) und Schwermetallen (z. B. Chrom) unterschieden, wobei die Dichtegrenze willkürlich bei 4,5 kg/dm3 festgelegt wurde.
Nach chemischen bzw. elektrochemischen Gesichtpunkten unterscheidet man edle und unedle Metalle (elektrochemische Spannungsreihe, Elektrolyse) etwa nach der Löslichkeit in verdünnter Salzsäure.
Die Einteilung edel / unedel erfolgt auch typisch in der elektrochemischen Spannungsreihe der Metalle, wobei jeweils das elektrochemische Potenzial des entsprechenden Metalls in einem geeigneten Elektrolyt gegen eine Normalwasserstoffelektrode (z. B. Kalomelelektrode, galvanisches Element) angezeigt wird. Edle Metalle haben ein hohes positives Potenzial; unedle dagegen ein betragsmäßig hohes negatives Potenzial.
In der Technik der Werkstoffe wird v. a. zwischen Eisen und seinen Legierungen einerseits und den Nichteisenmetallen andererseits unterschieden. Spezielle Nichteisenmetalle sind z. B. die Buntmetalle, wie Aluminium mit seinen Legierungen und Kupfer mit seinen Legierungen wie Bronzen und Messing etc.
Reines Aluminium ist als sehr unedel zu bezeichnen, während aber passiviertes (eloxiertes) Aluminium (Eloxal) — also mit Aluminiumoxid als Passivschicht — einen relativ edlen Platz in der Spannungsreihe einnimmt.
