Zertifizierte Referenzmaterialien sind der Eckpfeiler für Qualitätsprüfungen. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die Genauigkeit, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit von Messergebnissen und Analysen in der Life-sciences-Branche sicherzustellen. Eingesetzt werden sie als Benchmarks oder Vergleichsgrößen zur Identifizierung und Quantifizierung von Verbindungen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Arzneimittel und andere Produkte (wie Wasser, Nahrungsmittel und Getränke) unbedenklich und frei von Schadstoffen sind und die angegebenen Eigenschaften aufweisen. Die Verwendung von Referenzmaterialien bietet zwar viele Vorteile, erfordert von den Wissenschaftlern jedoch zeitaufwändige und repetitive Arbeitsschritte wie Präzisionswägung, Auswertung und Dokumentation. Das kann unter Umständen zu Fehlern und Verzögerungen aufgrund von Versuchswiederholungen führen.
Weitere Hilfsmittel zur Digitalisierung von Arbeitsabläufen
Merck treibt die Digitalisierung von Arbeitsabläufen in der Lifesciences-Branche voran und bietet hierzu verschiedene Lösungen an, die Wissenschaftler in allen Phasen ihrer Arbeit mit Tools unterstützen. Diese können die Effizienz, Sicherheit und Erfolgsquote im Prozess der Entwicklung und Bereitstellung neuer, sicherer Therapien für Patienten erhöhen. Ein Beispiel ist der All-in-One-Computer M-Trace, eine reinraumtaugliche Komplettlösung zur Erstellung von Prüfprotokollen für Sterilitätsprüfungen und andere Qualitätskontrollabläufe. Die Lösung erfüllt die Anforderungen an die Qualitätskontrolle in einer Sterilitätsprüfungsumgebung und ermöglicht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit von Daten. Ein weiteres Angebot ist die Onlinelösung Milli-Q Remote Care, die eine effizientere Verwaltung von Wasseraufbereitungssystemen ermöglicht und Funktionen zur Fernüberwachung und für den Fernsupport sowie schnelleren Zugriff auf Daten bietet, um die Produktivität im Labor zu steigern.




