Membranen werden in der Technik beispielsweise als Dichtungen oder als Filter (z. B. zur Umkehrosmose) sowie bei Pumpensystemen angewendet.
Je nach technischer Anwendung sollen Membranen dicht oder aber semipermeabel sein. Als gezielt durchlässige bzw. halbdurchlässige Membrane eignen sich in besonderem Maße Polymerwerkstoffe — und hier vor allem Thermoplaste bzw. Elastomere.
Pharmazeutisch werden biologische — also natürliche — und künstliche Membranen unterschieden. Diese sind grundsätzlich als Diffusionsbarrieren (Diffusion) anzusehen.
Natürliche Membranen sind z. B. Zelloberflächen (Zellmembranen). Künstliche Membranen werden pharmazeutisch zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt. Zu nennen sind hier Filtermembranen (Sterilfiltration, Ultrafiltration), Membranen zur gesteuerten Freisetzung von Wirkstoffen aus einem Reservoir (Ocusert®), Membranen zur Reinigung von Wasser (Umkehrosmose).
© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie
