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    Materialdefekt
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    Lexikon Pharmatechnologie

    Materialdefekt

    Technischer Fehler im Material. Prinzipiell gibt es in verwendeten Halbzeugen aus Polymerwerkstoffen und aus austenitischen Edelstahllegierungen für die
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Prinzipiell gibt es in verwendeten Halbzeugen aus Polymerwerkstoffen und aus austenitischen Edelstahllegierungen für die Herstellung von Apparaten / Rohrleitungsinstallationen ein vielfältiges Spektrum an möglichen Werkstoffdefekten, wobei fallweise Schwierigkeiten auftreten, zwischen eindeutigen materialspezifischen und eventuell verarbeitungstechnisch verursachten Defekten klar zu unterscheiden.

    Typische Materialdefekte an Edelstahlhalbzeugen sind neben anderen:

    • Walzdopplungen / Ziehdopplungen (Dopplung),
    • Risse, Poren,
    • Verbeizungen bei Rohren und Blechen (lokale interkristalline Korrosion),
    • Schweißnahtfehler an längsgeschweißten Rohren in Form von Einbrandkerben, Poren, Rissen, Wurzeldefekten bzw. Mikroschlackeeinschlüssen (Schlackebildung),
    • unerlaubte Fremdstoffkontaminationen auf Halbzeugoberflächen,
    • lokale Chromcarbidnester (Chromcarbid) aus Glühfehlern,
    • Deltaferritüberhöhungen (Deltaferrit) in der Schweißnaht von Rohren etc.
    • Typische Materialdefekte an Kunststoffhalbzeugen sind neben anderen:
    • Risse, Poren,
    • Stegmarkierungen an Rohren,
    • Verunreinigungen,
    • Spritzgussgrate (Spritzgießen),
    • unzulässige Deformationen etc.

    Defekte an Halbzeugen müssen durch entsprechende Prüfmaßnahmen bei der Wareneingangskontrolle des Apparatebauers erkannt werden.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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