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    Legierungsqualität
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    Lexikon Pharmatechnologie

    Legierungsqualität

    Spezifische Eigenschaften einer Legierung. Austenitische Edelstahllegierungen sind hinsichtlich der Legierungsqualität und den daraus resultierenden
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Austenitische Edelstahllegierungen sind hinsichtlich der Legierungsqualität und den daraus resultierenden Eigenschaften (Korrosionsverhalten, mechanische Festigkeit etc.) nach folgenden Kriterien zu beurteilen:

    • Legierungsbestandteile,
    • Legierungsverunreinigungen,
    • Legierungshomogenität infolge der gießtechnischen bzw. umformtechnischen Materialhomogenität.

    Speziell die Legierungsverunreinigungen können durch entsprechende Umschmelztechniken (Vacuum Induction Melting, Vacuum Arc Remelting) erheblich reduziert werden, wodurch die Legierungsqualität merklich gesteigert werden kann.

    Die gezielte mechanische Bearbeitung des Legierungswerkstoffs durch Kaltwalzen (Walken, Kneten), Kaltziehen, Kaltschmieden erhöht die strukturelle Homogenität im Vergleich zu Guss- / Strangguss- oder Strangpressstrukturen erheblich und steigert ebenfalls die Legierungsqualität bzw. die Qualität des Halbzeugelements (z. B. Blech, Profil, Rohr etc.).

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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