Zum Inhalt springen
Pharma Prozesstechnik
  • Branche & Markt
  • Anlagen & Verfahren
  • Abfüllen & Verpacken
  • Automation & MSR
  • Reinraum & Hygiene
  • Labor & Feststoff
Branche:PharmaKosmetikOTC & Gesundheit
Pharma Prozesstechnik
  • Branche & Markt
  • Anlagen & Verfahren
  • Abfüllen & Verpacken
  • Automation & MSR
  • Reinraum & Hygiene
  • Labor & Feststoff
    Pharma-Prozesstechnik-Newsletter
    Die wichtigsten News aus der Pharmaproduktion direkt in Ihr Postfach.
    Newsletter abonnieren

    Info

    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • Datenschutzeinstellungen

    Kontakt zur Redaktion

    Pharma ProzesstechnikKonradin Mediengruppe
    Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    E-Mail: redaktion@konradin.de
    Folgen Sie uns
    Pharma Prozesstechnik
    © 2026 Pharma Prozesstechnik
    Startseite/Lexikon Pharmatechnologie/Artikel
    Korrosionskeimpunkt
    Foto: Foto: CRYSTALWEED cannabis / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Korrosionskeimpunkt

    Bei typischen Lokalkorrosionen der Ausgangspunkt des Angriffs. Speziell durch die punktweise bzw. an lokalen Örtlichkeiten des Bauteils erkennbar
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Speziell durch die punktweise bzw. an lokalen Örtlichkeiten des Bauteils erkennbar angreifenden Korrosionsformen bei austenitischen Edelstahllegierungen kollabiert am Korrosionskeimpunkt in der Regel die chromoxidreiche Passivschicht und verliert ihre schützende Funktion, wodurch der zerstörende Korrosionsprozess einsetzen kann.

    Korrosionskeimpunkte können z. B. je nach Korrosionsart sein:

    • lokale Poren / Vertiefungen in der Bauteiloberfläche, in der sich Chloridionen aus dem chloridhaltigen Medium einnisten, die Passivschicht durchbrechen, den Korrosionsstromkreis schließen und die Pittingbildung (Lochfraßkorrosion) als kleine auflösende Anode mit großer umgebender Kathode (intakte Passivschicht) vorantreiben, wobei aufgrund der Flächenverhältnisse meist hohe anodische Stromdichten vorliegen,
    • lokale, sensibilisierte Korngrenzenbereiche (Korngrenze), die Chromcarbid enthalten und insofern als Ausgangspunkte für die interkristalline Korrosion mit dem typisch kornauflösenden Korrosionsprozess fungieren,
    • mechanische Spannungskonzentrationsstellen im Bauteil, an denen unter ergänzender elektrochemischer Schwächung – etwa durch Cl–-Ionen – die Spannungsrisskorrosion zu starten beginnt.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

    Pharma
    ← Zurück zu Lexikon PharmatechnologieZur Startseite

    Pharma-Prozesstechnik-Newsletter

    Die wichtigsten News aus der Pharmaproduktion direkt in Ihr Postfach.