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    Kontaminationsgrad
    Foto: Foto: Toon Lambrechts / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Kontaminationsgrad

    In der Pharmatechnologie Grad der Verschmutzung von medienberührten Oberflächen durch Kontamination mit flüssigen oder festen Stoffen (Partikeln), wobei
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Völlig kontaminationsfreie Oberflächen sind in der Betriebspraxis nicht realisierbar. Deshalb werden zulässige mess- und prüfbare Belegungsgrade, die in der verbindlichen Pharmakopoe vorgegeben sind, festgelegt und im Rahmen der Reinigungsvalidierung definiert.

    Der betreffende Reinigungs- bzw. Verunreinigungsgrad wird mit entsprechenden Prüf- bzw. Messprozeduren überprüft (z. B. der TOC-Anteil in WFI [Wasser]).

    Reinigungsoperationen (Reinigung, CIP-Prozesse) von Anlagenteilen wie etwa Behältern etc. müssen an diesen Vorgaben ausgerichtet werden und sind in verbindlichen Standard Operation Procedures exakt definiert.

    Beispiel: Fettkontamination auf Edelstahloberfläche, Vorgabe: < 0,5 mg/m2, Prüfung: Flächenstück von ca. 1 dm2 wird mit reinem Aceton (p.a.-Qualität) über 30 min bei 20 °C eluiert (Eluierung). Das im Eluat gelöste Fett wird mittels Gaschromatographie analysiert, wodurch eine Aussage über die vorliegende Fettkontamination eindeutig möglich ist.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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