03.08.2016 – Im Jahr 2015 erwirtschafteten die rund 1020 Mitarbeiter an den drei Groninger-Standorten Crailsheim, Schnelldorf und Charlotte (North Carolina, USA) einen Umsatz von 140 Mio. Euro. Dieses Plus von 8 % im Vergleich zum Vorjahr wird als besondere Leistung hervorgehoben, da das Jahr 2015 von Veränderungen geprägt war. Neben einer weitläufig angelegten Verjüngungskur des Auftragsabwicklungsprozesses nach der Critical-Chain-Project-Management-Methode, fanden auch diverse Umstrukturierungsprojekte am Standort Crailsheim statt. Geschäftsführer Jens Groninger bestätigt: „Wir haben über 70 Führungspositionen neu definiert um die Organisation unseres stetig wachsenden Unternehmens an der Zukunft auszurichten, um effizienter zu werden und schneller handeln zu können.“ Um die wesentlichen Kernbereiche des Unternehmens abzubilden, wurde auch die Geschäftsleitung seit 2014 um zwei weitere Mitglieder erweitert.
Im Jahr des 35-jährigen Unternehmensjubiläums wurde ein Rekord nach dem Anderen geknackt. Nach dem höchsten Umsatz der Firmengeschichte wurde auch die bislang höchste Gewinnausschüttung mit 2,6 Mio. Euro an die Mitarbeiter ausgezahlt. Darüber hinaus investierte das Familienunternehmen kräftig. 5,5 Mio. Euro ließ sich Groninger den Erwerb von 40 000 m² Baugrundstück samt eigens gestaltetem Mitarbeiterrestaurant kosten. „Wir sind gerüstet für die Zukunft und planen heute schon voraus um für Expansion und Zuwachs bereit zu sein.“ fasst Seniorchef Horst Groninger zusammen. Die neueste Investition wird derzeit am Standort Schnelldorf für den Marktbereich Consumer Healthcare getätigt. Die neuen 4500 m² für Büro, Montage und Lager mit einem Investitionsvolumen von rund 6 Mio. Euro sollen zum Großteil noch in diesem Jahr fertig gestellt werden. Modernste Technik ist hier in Sachen Energieversorgung vorgesehen. Volker Groninger, Geschäftsführer für den Standort in Schnelldorf erklärt: „Eine Eisspeicherheizung sorgt nach dem Prinzip eines Wärmetauschers dafür, dass durch den veränderten Aggregatzustand von Wasser – flüssig und gefroren – im Winter geheizt und im Sommer gekühlt wird.
Gerade der konservative Pharma-Markt beginnt sich zusehends zu verändern. Die Zeit der so genannten Blockbuster-Produkte in höchsten Stückzahlen ist vorbei – es beginnt die Ära der personalisierten Medizin in entsprechend kleineren Produktionschargen. Hierbei sind andere Maschinentechnologien und neue Konzepte erforderlich. Anlagenbauer müssen also umdenken. Einen Fokus setzte Groninger hierbei im Jahr 2015 auf die Standardisierung ausgewählter Maschinenmodule um den Kunden eine moderne, schnelle und preislich attraktive Lösung anzubieten. Den größten Erfolg im Markt erzielte hier das neue Maschinenkonzept FlexPro 50. Im Jahr der Produkteinführung konnten bereits mehrere Aufträge verzeichnet werden.




