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    Grobkorn
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    Lexikon Pharmatechnologie

    Grobkorn

    Die Ausbildung von großen Kornstrukturen (Korn) in einem metallischen Gefüge (Metall). Grobkornbildung entsteht z. B. bei einem kalten bzw. warmen
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Grobkornbildung entsteht z. B. bei einem kalten bzw. warmen Umformvorgang bei hohen Umformgraden oder bei der thermischen Rekristallisation bzw. beim Glühen bei (zu) hohen Temperaturen.

    Bei den üblichen austenitischen Edelstahllegierungen wie 1.4404, 1.4435, 1.4539 etc. liegt die Korngröße bei ca. 20–40 µm. Korngrößen > 60 µm werden als Grobkorn und < 10 µm als Feinkorn bezeichnet.

    Grobkorn ist nach dem elektrochemischen Polieren z. B. durch die Ausbildung einer sog. Orangenhaut einfach visuell erkennbar.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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