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    Fließverhalten
    Foto: Foto: Vindemia Winery / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Fließverhalten

    Verhalten einer Flüssigkeit bei Einwirkung äußerer Kraftwirkungen bzw. eines metallischen Werkstoffs unter entsprechenden mechanischen
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Bei Polymerwerkstoffen bezieht sich der Begriff meist nicht auf das Fließen des festen Werkstoffes unter mechanischer Spannung bzw. durch Eigengewicht (Kaltfließen), sondern auf das Fließen von erwärmten schmelzflüssigen Thermoplasten bei der thermoplastischen Verarbeitung (Spritzgießen, Extrudieren etc.).

    Das Fließverhalten der Polymerschmelze wird dabei meist durch die entsprechende Viskositätsbestimmung (Viskosität) im Kapillarviskosimeter, Zylinderviskosimeter (Couette-Viskosimeter), Plastometer etc. ermittelt (siehe hierzu auch: K-Wert).

    Bei metallischen Werkstoffen, wie etwa austenitischen Edelstahllegierungen beschreibt das Fließverhalten die Eigenschaft hinsichtlich der spanlosen, kaltplastischen Formgebung, wie Biegen, Ziehen, Stauchen, Prägen, Tiefziehen, Strangpressen (Stranggepresstes Material) etc. Kennzeichnende Größe ist dabei der maximal mögliche Umformgrad φ, bevor infolge Kaltverfestigung Bruchversagen (Gewaltbruch) eintritt.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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